Trotz Niederlage gab es am Samstagabend auch positives zu berichten. Bei dem  vom VCW veranstaltete Weihnachtsmarkt mit Tombola ist eine Spendensumme in Höhe von 1.000 Euro für den „ASB-Wünschewagen“ zusammengekommen.

An den 1.590 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit hat es nicht gelegen, denn die haben ihr Team über 2 Stunden immer wieder angetrieben und lautstark unterstützt. Am Ende gelang es den Damen des VCW aber nicht, die phasenweise gute Leistung über die komplette Spieldauer aufs Feld zu bringen. Symptomatisch war dafür gleich der erste Satz. Die Gastgeberinnen begannen mit druckvollen Aufschlägen und erarbeiten sich in der Folge einen 20:15-Vorsprung. Danach jedoch gab Wiesbaden den Durchgang komplett aus der Hand – und der USC holte sich den Satz mit 25:23.

VC Wiesbaden – USC Münster 1:3, / auf einen Blick

Satz 1 – 23:25, 27 Minuten
Satz 2 – 25:15, 25 Minuten
Satz 3 – 19:25, 24 Minuten
Satz 4 – 23:25, 25 Minuten

MVP Gold – Mareike Hindriksen, USC
MVP Silber – Sina Fuchs, VCW

Außenangreiferin Sina Fuchs, die VCW-Chef-Trainer Dirk Groß gleich zu Beginn in die Starting-Six berufen wurde, zeigte im zweiten Satz ihre Qualität und war maßgeblich mit daran beteiligt, dass die Hausherrinnen kraftvoll aufschlugen und clever in Angriff und Feldabwehr agierten. Nun waren es die Gäste aus Münster, die von der Rolle schienen. Am Ende stand ein überdeutliches 25:14 für den VC Wiesbaden auf der Anzeigetafel. Die anschließende 10-Minuten-Pause war für den VCW jedoch nicht von Vorteil.

„Es wäre wichtig gewesen, den ersten Satz nach Hause bringen. Das ist uns leider nicht gelungen.“ – VCW-Chef-Trainer Dirk Groß

Münster trat in Durchgang drei aufs Gaspedal und ließ nun seinerseits Wiesbaden nicht ins Spiel kommen. Zu groß waren die Ungenauigkeiten, die sich in das Team von Dirk Groß einschlichen. So hatten die Gastgeberinnen keine Chance, um dem enteilten USC nochmal gefährlich werden zu können (19:25).

 „Im zweiten Satz waren wir sehr gut, aber danach haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen.“ – VCW-Chef-Trainer Dirk Groß

Im vierten Satz warfen Sina Fuchs & Co. nochmal alles hinein. Fuchs, die bis zur vorletzten Saison noch das weißgrüne Trikot der Münsteranerinnen trug, kam zwar erst im Laufe des Durchgangs wieder in die Partie – Tanja Großer hatte die Außenangriffsposition zunächst übernommen – war aber am Ende mit 14 Zählern im gesamten Spiel die erfolgreichste Punktelieferantin für ihr Team.

Es war eine gute Gelegenheit gewesen, vor einem tollen Publikum in der Halle am Platz der deutschen Einheit den nächsten Schritt zu machen. So sind wir sehr enttäuscht und frustriert.“ – VCW-Chef-Trainer Dirk Groß

Deutlich zu sehen war, dass es nicht am fehlenden Siegeswillen der Hessinnen lag, dass die Partie nicht noch einmal herumgerissen werden konnte. Vielmehr kam die Mannschaft schlichtweg zu selten zu erfolgreichen Lösungen im Spielaufbau. Der VCW lag zur zweiten technischen Auszeit bereits mit 11:16 im Rückstand, kämpfte sich hiernach mit der tollen Stimmung im Rücken wieder heran und kam mit einer Aufschlagserie von Morgan Bergren sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch alle Mühe reichte letztlich nicht aus, um im Spiel gegen den USC etwas Zählbares in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu behalten (23:25).

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 4. Spieltag, Ergebnisse

Heim Gast
SC Potsdam 03:01 PTSV Aachen
VfB Suhl Thüringen 00:03 Dresdner SC
1.VC Wiesbaden 01:03 USC Münster
Allianz Volley Stuttgart 03:00 SWE Volley Team
VCO Berlin -:- PTSV Aachen

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 5. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S U N Sätze Diff Pkt
1 Schweriner SC 7 7 0 0 21:06 15 19
2 Dresdner SC 6 5 0 1 16:04 12 15
3 Allianz Volley Stuttgart 5 5 0 0 15:02 13 14
4 SC Potsdam 6 4 0 2 16:08 8 14
5 USC Münster 7 4 0 3 14:12 2 11
6 PTSV Aachen 6 2 0 4 11:13 -2 8
7 VfB Suhl Thüringen 6 3 0 3 09:13 -4 7
8 SWE Volley Team 7 2 0 5 08:16 -8 7
9 Rote Raben Vilsbiburg 5 2 0 3 07:09 -2 6
10 1.VC Wiesbaden 5 2 0 3 09:13 -4 5
11 FTSV Straubing 6 1 0 5 08:16 -8 5
12 VCO Berlin 8 0 0 8 02:24 -22 0

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