Zwei Punkte gegen Dresden, zwei Punkte gegen Erfurt. Der VC Wiesbaden startet mit zwei Siegen in die Rückrunde der Damen Volleyball Bundesliga und ist auf Kurs.

Hatte Erfurt im Hinspiel am 9. Oktober noch die Nase vorne, ließen sich Wiesbadens Volleyballerinnen am Sonntagnachmittag vor heimischen Publikum den Schneid nicht abnehmen. In nur einer Woche haben sie den zweiten Sieg eingefahren. So kann es weiter gehen, so darf sich Wiesbaden auf die Play Orffs freuen. Zu den wertvollsten Spielerinnen wurden Man Ende die VCW-Topscorerin Laura Künzler (27 Punkte) und Erfurts Zuspielerin Corinna Glaab gewählt.

Hin und Her

Schwarz-Weiß Erfurt präsentierte sich zu Beginn der Partie gut aufgelegt. Eine starke Aufschlagserie von Außenangreiferin Antonia Stautz führte zunächst zur 6:3-Führung, bis Laura Künzler einen platzierten Angriff abschloss. Im späteren Verlauf glich der VCW die zwischenzeitliche Führung des Teams von Cheftrainer Konstantin Bitter durch Dalila-Lilly Topic zum 11:11 aus. In der Crunch-Time schlug dann die Stunde von Jazmin White: Die Erfurter Mittelblockerin punktete verlässlich bis zum 23:22 – dann ging der Satz an die Gäste.

Kampfstark

Im zweiten Satz startete die Mannschaft von VCW-Cheftrainer Benedikt Frank besser. Bei der ersten technischen Auszeit stand eine 8:7-Führung auf den Anzeigetafeln. Durch effiziente Angriffe und Stabilität in allen Elementen bauten die Wiesbadenerinnen ihr Punktekonto auf 10:7 und 13:7 bis zum 21:13 aus. Immer wieder gelang es der VCW-Block-Feldabwehr um Libera Justine Wong-Orantes, lange Ballwechsel aus dem eigenen Aufschlag heraus für sich zu entscheiden. Der Verdienst: Wiesbaden entscheid den tzwieten Satz für sich.

Konzentriert

Auch im dritten Satz begannen die Hessinnen stark. Künzler erwies sich ein ums andere Mal als verlässliche Konstante im Angriff. Die Gäste aus der thüringischen Landeshauptstadt kämpften sich dann aber im Verlauf der Partie Punkt um Punkt heran, während sich auf Seiten der Wiesbadenerinnen die Eigenfehler häuften. Eine Aufholjagd zum Satzende sorgte noch einmal für Aufwind beim VCW, aber der Satzverlust (22:25) war nicht mehr zu verhindern. Von dem Satzverlust ließ sich der VCW allerdings nur wenig beeindrucken. Schnell erspielten sich die Damen um Laura Künzler eine 3-Punkte-Führung erspielt, die sie weiter auf 17:12 ausbauten. Mit einem Aufschlagfehler der Gäste ging der vierte Satz an den VC Wiesbaden

140 Minuten Revanche

Der unbändige Siegeswille der Wiesbadenerinnen zog sich wie ein roter Faden durch den Tie-Break. Nach über zweistündiger Spielzeit mobilisierten die Hessinnen noch einmal all ihre Kräfte und demonstrierten mit einer 5:1 Führung ihre Qualität im Block. Erfurt kämpfte sich auf 8:7 heran, aber der VCW hatte die nötigen Lösungen parat. Trotz kräftezehrender Ballwechsel blieben die Wiesbadenerinnen konzentriert. Nach einem Ass von Pia Leweling konnte die blaue Wand das 13:7 bejubeln. Laura Künzler belohnte sich und ihr Team schließlich mit zwei Angriffspunkten in Folge – das war nach 140 Minuten der Sieg für den VCW.

09.01.2022 > VC Wiesbaden – Schwer-Weiß Erfurt > 3:2
09.10.2021 > Schwer-Weiß Erfurt – VC Wiesbaden > 3:1
28.01.2021 > VC Wiesbaden – Schwer-Weiß Erfurt > 3:0
31.10.2020 > Schwer-Weiß Erfurt – VC Wiesbaden > 3:2
22.02.2020 > Schwer-Weiß Erfurt – VC Wiesbaden > 3:1

1. Volleyball Bundesliga, Frauen, 2021.2022, 9. Spieltag, Tabelle

#MannschaftSpieleSiegeSätzePunkte
1Allianz MTV Stuttgart161648:0946
2Dresdner SC161241:2036
3SC Potsdam161240:2034
4SSC Palmberg Schwerin161136:2232
5VfB Suhl LOTTO Thüringen16932:2429
6Ladies in Black Aachen15934:2528
7VC Wiesbaden15829:2821
8Rote Raben Vilsbiburg15524:3517
9USC Münster15523:3416
10Schwarz-Weiß Erfurt16421:3714

 

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Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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