Auch im vorletzten Heimspiel am 10. März 2019 haben die Mädels vom VC Wiesbaden II bewiesen, dass sie zuhause nur schwer zu besiegen sind.

Der VC Wiesbaden II hatte am 10. März den TV Planegg-Krailling zu Gast, der ihnen mit 15 Punkten und Platz elf dicht auf den Fersen iat. So ging es für Wiesbaden darum, den Abstand zum Abstiegsplatz zu vergrößern, und damit das Verbleiben in der 2. Bundesliga zu sichern. Für Planegg-Krailling ging es darum, den direkten Abstieg zu verhindern.

Für den VC Wiesbaden II traten an: Helena Heinrich, Pauline Schultz, Jana Hirsch, Vanessa Stricker, Chiara Fach, Laura Rodwald, Isabel Heppner, Alicia-Mae Heimbach, Merle Bower, Vivien Bär, Lena Stiefvater, Neda Milovanovic und Fiona Dittmann. Damit ist der VCW II erstmals mit der kompletten Mannschaft angetreten.

Als „Starting Six“ schickte Raimund Jeuck folgende Spielerinnen auf das Feld: Vanessa Stricker, Chiara Fach, Laura Rodwald, Isabel Heppner, Merle Bower und Lena Stiefvater.

Mit Vollgas in das Spiel

Planegg zeigte von Beginn an, dass sie die lange Reise von München nach Wiesbaden mit einem großen lautstarken Fanblock auf sich genommen haben, um hier zu gewinnen oder wenigstens zu punkten. So führten sie bei der ersten technischen Auszeit (TA) schon mit 3 zu 8. Der Wiesbadener Couch Raimund Jeuck nahm bei 3 zu 10 und 6 zu 14 seine Auszeiten für die Mannschaft. Dies brachte aber auch nur wenig, Planegg war nicht zu bremsen, schlug hart auf, was die Wiesbadener immer wieder in Schwierigkeiten brachte, und gewann den ersten Satz deutlich mit 17 zu 25.

25 Punkt lang herantasten

Der zweite Satz lief genau mit umgekehrten Vorzeichen. Jetzt kamen die Wiesbadener Aufschläge druckvoller und auch der Wiesbadener Block, die Blaue Wand, machte immer wieder Punkte. Schon beim 3 zu 0 nahm Planeggs Trainer Sven Lehmann seine erste Auszeit. Zur ersten TA stand es 8 zu 5 für Wiesbaden. Dank sehr präziser Aufschläge von Lena Stiefvater führte der VCW zur zweiten TA mit 16 zu 7. Auch das Zuspiel von Pauline Schultz wurde zunehmend besser, wodurch die Angriffsbälle von Laura Rodwald und Isabel Heppner jetzt kräftiger und meist ins Feld kamen. Planegg kam noch etwas heran, musste aber den Satz mit 25 zu 18 an Wiesbaden abgeben.

Gäste wieder vorn

Der dritte Satz war zum Leidwesen der Wiesbadener Spielerinnen und des lautstarken Wiesbadener Fanblocks ein Spiegelbild des ersten Satzes. Wiesbadens Spiel zerfahren, wenig präzise und wenig druckvoll. Das wusste Planegg zu nutzen, führte schnell mit 0 zu 5 und zur ersten TA mit 2 zu 8. Auch zur zweiten TA sah es für Wiesbaden mit 6 zu 16 schlecht aus. Folgerichtig gewannen die Gäste diesen Satz mit 15 zu 25.

Klassenerhalt gefährdet.

Jetzt stand Wiesbaden mit dem Rücken zur Wand. Wollte man wenigstens einen Punkt in der Landeshauptstadt behalten, dann musste der nächste Satz gewonnen werden! Ich habe noch nie so ein wechselvolles Spiel erlebt. Jetzt waren es wieder die VCW-Mädels, die ihr Können im richtigen Moment abrufen konnten. Der VCW lies Planegg in diesem Satz nicht den Hauch einer Chance, führte zur ersten TA mit 8 zu 4, zur 2. TA mit 16 zu 8. Beim Stand von 21 zu 11 kam Alicia-Mae Heimbach an den Aufschlag, servierte präzise und hart und beendete den Satz mit einem Ass zum 25 zu 11.

Tiebreak, Nervensache?

Damit hatte jede Mannschaft bereits einen Punkt in der Tasche. Der Tiebreak musste nun entscheiden, welche Mannschaft mit 2 Punkten belohnt wird. Bei dem regelmäßigen Wechsel „guter Satz – schlechter Satz“ musste man befürchten, dass jetzt der TV Planegg-Krailling wieder die Nase vorn hat. Und genau so kam es zunächst auch. Beim Stand von 2 zu 5 für die Gäste nahm Trainer Raimund Jeuck Auszeit für Wiesbaden. Beim letzten Seitenwechsel führte Planegg mit 5 zu 8. Das war der Zeitpunkt, zu dem ein Ruck durch die Mannschaft des VCW zu gehen schien. Die Gastgeberinnen holten auf. Beim Stand von 7 zu 9 nahm Trainer Sven Lehmann noch eine Auszeit für Planegg. Aber das konnte den Spielfluss beim VCW nicht mehr stören und der Tiebreak ging über 9 zu 9 und 13 zu 9 mit 15 zu 10 an die Heimmannschaft. Aufgrund des hohen kämpferischen Einsatzes auf beiden Seiten scheint die Punkteteilung auch gerecht. Der VC Wiesbaden bekommt 2 Punkte, der TV Planegg-Krailling einen Punkt.

Als MVPs nominierten die Trainer Diana Hübner (Silber) und Pauline Schultz (Gold).

21. Spieltag, Volleyball 2. Bundesliga Süd Frauen, Tabelle

Mannschaft Spiele Siege Sätze Punkte
1 VC Printus Offenburg 21 21 63:9 62
2 Rote Raben Vilsbiburg II 21 18 58:26 49
3 VC Neuwied 77 21 15 51:29 44
4 proWIN Volleys TV Holz 21 15 49:33 43
5 VCO Dresden 23 10 44:44 34
6 VV Grimma 22 11 42:46 32
7 AllgäuStrom Volleys Sonthofen 21 9 38:41 32
8 SV Lohhof 21 9 37:40 29
9 Allianz MTV Stuttgart II 22 9 41:47 27
10 VC Wiesbaden II 21 8 33:46 22
11 TV Planegg-Krailling 21 5 23:52 16
12 TV 05 Waldgirmes 20 4 25:50 15
13 TSV 1860 Ansbach 21 4 16:57 9

Nächste Spiele

Datum # Team 1 Team 2 Ort / Ergebnis
Sa, 23.03.19 15:00 6118 Ansbach Vilsbiburg II Sporthalle des Theresien-Gymnasium Ansbach
Sa, 23.03.19 19:00 6115 Neuwied Stuttgart II Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums Neuwied
Sa, 23.03.19 19:00 (*) 6119 Planegg-Krailling Holz Feodor-Lynen-Gymnasium
Sa, 23.03.19 19:30 6117 Sonthofen Lohhof Allgäu-Sporthalle
Sa, 23.03.19 19:30 (*) 6120 Offenburg Wiesbaden II Sporthalle Nord-West
Sa, 23.03.19 20:00 6222 VCO Dresden Waldgirmes Schulsporthalle des Sportschulzentrum
So, 31.03.19 16:00 6116 Grimma Waldgirmes Muldentalhalle

 

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