Der VC Wiesbaden verliert bei Schwarz-Weiß Erfurt klar mit 0:3 und bleibt hinter den Erwartungen.
Viel hatten sie sich vorgenommen, die Volleybalerinnen des VC Wiesbaden. Nach der deutlichen Niederlage gegen den Dresdner SC sollte das Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt die erhoffte Reaktion bringen. Der Plan zerfiel jedoch früh. Wiesbaden verlor in Erfurt klar mit 0:3 (17:25, 21:25, 16:25) und verließ die Riethsporthalle nach nur 70 Minuten ohne Zählbares.
1. Volleyball Bundesliga, 2025.2026, 13. Spieltag
Schwarz-Weiß Erfurt – VC Wiesbaden, 3:0
Satz 1, 22 Minuten > …> 25-17
Satz 2, 26 Mintuen > … > 25-21
Satz 3, 23 Minuten > … > 25-16
Cayetana López Rey (Spanien, 1) – Pleun van der Pijl (Niederlande, 1) – Hannah Weinmann (0) – Jovana Dordevic (0) – Laura Broekstra (2) – Sanne Konijnenberg (Niederlande, 0) – Dagmar Boom (Niederlande, 0) – Lilly Bietau (0), Marlene Katharina Rieger (0) – Hannah Clayton (USA, 1) – Jimena Fernandez Gayoso (2)
Fehler prägen das Spiel
Erfurt nutzte die Unsicherheiten der Gäste konsequent. Die Außenangreiferin Alianza Darley und Diagonale Isabel Kovačić setzten Wiesbaden unter Dauerstress, während Zuspielerin Emilie Respaut das Tempo bestimmte und mit Aufschlagpunkten Akzente setzte. Beim VCW stemmte sich Pleun van der Pijl lange gegen den Trend, doch auch sie konnte die Fehlerkette nicht stoppen. Elf Aufschlagfehler, schwache Annahme und zu wenig Blockpräsenz gaben dem Spiel früh die falsche Richtung.
Gute Ansätze, keine Wirkung
Dabei startete Wiesbaden ordentlich, führte in beiden ersten Sätzen mehrfach. Erfurt blieb aber stabil, drehte enge Phasen und zog jeweils davon. Eine längere Unterbrechung wegen der Hallenbeleuchtung kippte im zweiten Satz die Stimmung endgültig. Der dritte Durchgang verlief einseitig: Erfurt servierte mutig, blockte entschlossen und ließ Wiesbaden kaum Luft.
Tabelle rückt zusammen
Der Blick auf die Tabelle verschärft die Lage. Erfurt rückte bis auf einen Punkt an Wiesbaden heran. Für den VCW bleibt wenig Zeit zum Grübeln, denn bereits am Sonntag wartet die nächste Aufgabe beim Liga-Neuling Flacht. Erfurt reist zuvor zum ungeschlagenen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart.
Stimme zum Spiel
Cheftrainer Tigin Yağlioğlu sagte: „Wir haben nichts von dem aufs Parkett gebracht, was wir im Training erarbeitet haben. Aus der Abwehr heraus sind wir nicht ins Spiel gekommen. Erfurt hat in den entscheidenden Momenten die besseren Nerven gezeigt.“
Foto ©2025 Volker Watschounek
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