In Europa ist Krieg. Russland ist in die Ukraine einmarschiert und beschießt Ziele im ganzen Land. Schon jetzt steht fest: Viele Zivilisten werden die Leidtragenden sein.

Die Anteilnahme ist groß. Vom Brandenburger Tor über den Pariser Eifelturm bis zur Flinders Street Station im australischen Melbourne: Überall werden Gebäude und Monumente in den blau-gelben Farben der ukrainischen Flagge angestrahlt, bezeugen weltweit die Solidarität mit der Ukraine. Und während die rund 500 Kilometer lange Grenze zwischen Polen und der Ukraine gesichert wird, viele ukrainische Bürger sich in Polen bei Freunden und Verwandten in Sicherheit bringen – oder in Notunterkünften öffnet Wiesbaden bereitwillig die Schleusen. Am Freitagnachmittag heißt es aus dem Pressereferat der Stadt: Wir danken allen Wiesbadenern, die sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisieren, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Sozial- und Integrationsdezernent Christoph Manjura.

„Unser Dank gilt allen Menschen in unserer Stadt, die sich bereit erklären, Menschen aus der Ukraine eine Unterkunft anzubieten.“Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Sozial- und Integrationsdezernent Christoph Manjura

Seit gestern erreichen die Stadtverwaltung zahlreiche Unterstützungsangebote, aber auch konkrete Fragen dahingehend, wie man Helfen könne. Auch sei bekannt, dass Wiesbadener Familien mit ukrainischen Wurzeln Verwandte und Freunde aus der Ukraine aufnehmen. Ungeachtet davon laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wiesbadens Oberbürgermeister und Sozialdezernent betonen, dass aktuell ausreichend Plätze in Notunterkünften zur Verfügung stünden. Dass Menschen, die keine Möglichkeit hätten, bei Freunden und Verwandten unterzukommen, in Wiesbaden schnellstmöglich ein Dach über dem Kopf erhalten würden.

„Wir bitten daher um Verständnis, dass derzeit noch nicht alle Fragen abschließend beantwortet werden können. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir umgehend weitere Informationen zur Verfügung stellen.“ – Sozial- und Integrationsdezernent Christoph Manjura

Unklar sind jedoch noch einige rechtliche Fragestellungen: Wo müssen sich Ukrainerinnen und Ukrainer, die in Wiesbaden bei Freunden und Familie angekommen sind, melden? Welche Leistungen können sie im Bedarfsfall beantragen? Wie erhalten sie einen rechtssicheren Aufenthaltstitel und vieles mehr?

Unterstützung anbieten

Alle Bürger, die Menschen aus der Ukraine mit ihrem Engagement beim Ankommen in Wiesbaden unterstützen wollen, können sich per Mail an: Hilfen-fuer-Gefluechtete@wiesbaden.de oder werktags telefonisch (0611) 312049 wenden.

Foto oben ©2022 Pixabay / Wiesbaden lebt! bearbeitet

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Die offizielle Internetseite der IHK-Wiesbaden finden Sie unter www.ihk-wiesbaden.de.

 

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