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Marion Gans im neuen Callenatics Park am Kransand

Skaten, Bouldern und Krafttraining am Kransand

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit hat Wiesbadens Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger am Mittwochnachmittag bei Minusgraden in Mainz-Kastel das Freizeitgelände „Am Kransand“ eröffnet.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 1

Die Pflege des Freizeitgeländes „Am Kransand“ obliegt den Entsorgungsbetrieben der Landeshauptstadt. Betreiber ist das Grünflächenamt. Das Tagesgeschäft sollen Spielplatzbetreuer übernehmen.

Mario Gans, ein Bürger aus Kastel und einer die Mitinitiatoren des Freizeitgeländes am Rhein, erinnert sich. Die ersten Ideen für die Trainings- und Freizeitfläche Bekannte und er bereits vor sieben Jahren entwickelt. Damals noch in Kostheim. Nicht koordiniert und aufeinander abgestimmt, sondern eher hemdsärmelig seien sie  damals unterwegs gewesen: umhergestreift, mögliche Flächen in Augenschein genommen. Sie haben Kontakt zum Ortsbeirat aufgenommen… Haben Menschen angesprochen, um sie als Unterstützer zu gewinnen. Konkreter wurde das Projekt, als er von der Fläche am Kransand Ruhr. Mit einem Mal war alles zum Greifen nah. Auf einmal war da jemand, der sich für ihre Pläne Interessierte. Fünf Jahre später steht Gans jetzt auf dem Freizeitgelände Am Kransand. Am Dienstag, während er Abnahme war dort noch alles eingezäunt. Erst heute Morgen wurde alles frei gelegt. Keine zehn Stunden ist das Gelände ohne Hindernisse zu betreten.

Calisthenics Anlage am Kransand

Richtig gut sehe alles aus, lobt Gans den Calisthenics Park. Im Gegensatz zu den Geräten am Kulturzentrum Schlachthof sei unweit des Rheinufers alles richtig funktional. Die Griffflächen der vielen Geräte griffig. Vom Durchmesser an biometrische Erfordernisse angepasst: halt echte Sportgeräte von Profis für Sportler gebaut. Ohne Klubzugehörigkeit und zu jeder Tages- und Nachtzeit können dort die großen Muskelgruppen trainiert werden.

Boulderwand am Kransand

Neben der Calisthenics-Anlage liegt eine großzügige Skateranlage mit verschiedenen Pipes und Rampen und sogenannten Flat Bar Rails aus Metall. Angesichts der eisigen Wetterlage waren während des Presserundgangs jedoch keine Skaten vor Ort. Rot, gelb, blau, grün, … Bei Temperaturen von Minus einem Grad zeigte sich die Boulderwand mit den farbigen Anfänger- und Top-Griffen zwar ebenso verweist, – unter den den ersten Besuchern aber durchaus reizvoll.

Das auf dem Freizeitgelände mit den noch nicht ausgegorenen flachen drumherum spätestens im Frühjahr Leben einziehen wird, daran zweifelt niemand. Besonders, wenn das Gelände am Kransand um ein gastronomisches Angebot und einer mobilen WC-Anlage ergänzt wird.

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Hintergrund

Als Teilprojekt der Rheinuferentwicklung wurde die Umgestaltung des ehemaligen Kies-Menz-Geländes unter Einbeziehung der Bürger vor rund fünf Jahren angestoßen. Nach der öffentlichen Ausschreibung wurde das Landschaftsarchitekturbüro Maier aus Köln mit der Planung des rund 3000 Quadratmeter großen Andreas beauftragt. Ende 2021 hat Maier mit dem Bau der Skateranlage angefangen. Nach Abschluss der Arbeiten existieren verschiedene flachen für unterschiedliche sportliche Angebote: unter anderem für Skaten und BMX-Radsport, Krafttraining, Boulder und Parcours sowie ein Sandspielbereich mit Kletter- und Balancierelementen für jüngere Kinder und Jugendliche.

Die anfangs veranschlagten 800000 Euro  wurden nach wenigen Monaten wegen der Belastung der Böden um 500000 Euro aufgestockt. Nach Abschluss aller Arbeiten hat das Freizeitgelände ohne Aufzug und ohne Mauergestaltung 2 Millionen Euro verschlungen.

Fotos oben ©2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite vom Freizeitgelände Kransand finden Sie www.kransand.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.