Es ist nicht neu, dass die A 643 auf der rheinland-pfälzischen Seite nur vier-spurig weiter geführt wird. Die Freigabe der ersten Brückenhälfte gibt Ablass, noch einmal ¡“Stau-entschuldigend“ darauf hinzuweisen.

Der Bund hatte ursprünglich den Ausbau auf sechs Fahrspuren gefordert, was die rot-grün geführte rheinland-pfälzische Landesregierung abgelehnt hatte. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Rathausfraktion und designierte Stadtentwicklungsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Hans-Martin Kessler, kritisiert die Haltung der Entscheidungsträger in Mainz.

„Die Weigerung, den sechsspurigen Ausbau der A 643 auf der rheinlandpfälzischen Seite entschlossen voranzutreiben, ist unverantwortlich.“ – Hans-Martin Kessler, CDU-Rathausfraktion

Kessler macht deutlich, dass sich Wiesbaden das nicht gefallen lassen könne. Sollte diese unsinnige rheinland-pfälzische Weigerungshaltung dazu führen, dass es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Rückstaus auf der hessischen Seite komme, müssten wir uns Gedanken darüber machen, wie das Land Hessen reagieren solle, so Kessler weiter.

„Das Verhalten der Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz führt zu einer Trennung statt zu einer besseren verkehrlichen Verbindung der Land eshauptstädte Mainz und Wiesbaden und der beiden Bundesländer. – Hans-Martin Kessler, CDU-Rathausfraktion

Besonders ärgert Kessler, dass das engstirnige Verhalten auf Mainzer Seite zu einer unnötigen Belastung der guten Verbindungen zwischen den Landeshauptstädten führen könnte: Das Verhalten der Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz führe zu einer Trennung statt zu einer besseren verkehrlichen Verbindung der Landeshauptstädte und der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. „Während die Stadt Wiesbaden die Verkehrswege mit Millionen-Summen im Bereich des ÖPNV verbessert, schafft uns Rot-Gelb-Grün in Rheinland-Pfalz massive Probleme im Individualverkehr mit erheblichen Auswirkungen auch auf unsere Innenstadt. Das ist höchst provokativ.“

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