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Stadtverordnetensaal zu Beginn Diskussionsrunde zum Schulentwicklungsplan

Schulentwicklungsplan in der Diskussion

Der Beteiligungsprozess geht weiter. Am Mittwochnachmittag sind im Rathaus Vertreter der Lehrer- und Elternschaft sowie der Politik zusammengekommen, um sich über den Entwurf des Schulentwicklungsplans auszutauschen.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Der Schulentwicklungsplan enthält Angaben zur Entwicklung von Schülerzahlen und darüber, welche Schulbedarfe aktuell und in Zukunft bestehen.

Ich freue mich, dass so viele interessierte Teilnehmer aus der Praxis heute hier sind, begrüßte Schuldezernent Axel Imholz am späten Mittwochnachmittag die rund 30 Teilnehmer an der Dialogveranstaltung zum Entwurf des neuen Schulentwicklungsplans im Stadtverordnetensaal. Als wesentlichen Bestandteil des neuen Konzepts bildet die Veranstaltung zu der Online-Kommentierung und den Diskussiosrunden zum Schulentwicklungsplan in den Ortsbeiräten eine wichtige Säule. Dementsprechend hob Imholz den neuen Beteiligungsprozess bei der Aufstellung des Schulentwicklungsplanes für die Jahre 2022-2026 hervor.

„Der neue Schulentwicklungsplan 2022-2026 für Wiesbaden ist nicht mehr zahlenbasiert, sondern geht auch auf die inhaltlichen Herausforderungen ein. Zu ihnen gehören Digitalisierung, Inklusion, Ganztagsbetreuung oder Bildungsgerechtigkeit.“ – Frankfurter Rundschau

Nach der Begrüßung durch den Dezernenten stellte Schulplaner Christian Lahr den Entwurf des Schulentwicklungsplanes vor. Vorher konnten sich die Teilnehmer über eine Online-Umfrage noch einer der vorgegebenen Besuchergruppen zuordnen. Es stellte sich heraus, dass mit 30 Prozent Wiesbadens Lehrerschaft die größte Gruppe stellte. Zwölf Prozent der Anwesenden zählte zur Elternschaft. 27 Prozent sind den politischen Parteien zuzuordnen. Nicht weiter erläutert wurde, ob Mehrfachnennungen möglich waren, – etwa wenn ein Lehrer politisch aktiv ist. 28 Prozent der Anwesenden bewerteten den Prozess zur Aufstellung des neuen Schulentwicklungsplanes mit sehr gut und 64 Prozent mit gut. Am meisten beschäftigten die Anwesenden die Themen Wiesbadener Schulformen, Inklusion und Stadt als Schulträger.

„Mit Fokus auf Bildungsgerechtigkeit sollen qualitativ hochwertige ganztägige, möglichst kostenfreie Angebote in Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe sowie anderen Akteuren an Grundschulen weiter ausgebaut werden.“ – Frankfurter Rundschau

In Kenntnis dieser Zahlen ging es anschließend in die offene Diskussion, die von Alexa Steckel und Julia Schauermann von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung moderiert wurde. Dabei wurde über Möglichkeiten gesprochen, die Schulform Realschule zu stärken. Auch die Frage, ob ein Sozialindex ein wirksames Mittel für mehr Bildungsgerechtigkeit sein könnte, wurde kontrovers diskutiert, ebenso die Schulentwicklung in Kastel und Kostheim, wo ein neues Gymnasium für die Jahrgänge 5-10 sowie eine Oberstufe an der Wilhelm-Leuschner-Schule vorgesehen ist. Schließlich spielte auch die Debatte um die Zukunft der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule eine wichtige Rolle, hatten doch Vertreter der Schulgemeinde, die im Schulentwicklungsplan vorgesehen Rolle für die Schule bereits im Vorfeld kritisch bewertet.

„Nach Paragraf 145 des hessischen Schulgesetzes sollen die Schulträger mindestens alle fünf Jahre einen Schulentwicklungsplan aufstellen.“ – Frankfurter Rundschau

Insgesamt wurde eine Vielzahl von Themen aufgegriffen, von denen einige direkt diskutiert sowie andere als Kommentare zum Schulentwicklungsplan gesammelt wurden und der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Der Entwurf des Schulentwicklungsplans findet sich im Internet unter dein.wiesbaden.de/sep, eine Kommentierung ist noch bis zum 10. September möglich.

Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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Der Entwurf des Schulentwicklungsplans findet sich im Internet unter dein.wiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.