Der gesetzte Kostenrahmen des neuen RheinMain CongressCenter Wiesbaden (RMCC) und der Termin der Fertigstellung werden punktgenau eingehalten.

In der Sitzung der Baubetriebs- und Projektleitung mit allen Fachplanern und Architekten wurde mit dem 31. März 2018 vergangene Woche ein offizieller Termin für die frühestmögliche Inbetriebnahme einvernehmlich fixiert. „Wir wollten im Frühjahr eröffnen. Dabei bleibt es,“ sagte Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel.

Andere Städte und Vorhaben würden uns um solch ein Ergebnis mehr als beneiden.“ – Detlef Bendel, Wirtschaftsdezernent

Die Spekulation um eine angeblich „erhebliche Verzögerung“ weist Bendel vehement zurück: „Es geht nicht um einzelne Tage, sondern um die Qualität des Hauses. Diese steht an erster Stelle. Das macht unseren Erfolg planbar.“ Auch bei strengster Bewertung – hier ist der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 4. Juli 2013 mit der frühesten Inbetriebnahme Ende Dezember 2017 zu nennen – ergäbe sich eine zeitliche Verschiebung um lediglich 1,8 Prozent bei 0 Prozent Kostensteigerung. „

„Die Vermarktung in der Anfangsphase war für uns immer ein Thema. Wir wollten alle Potenziale ausschöpfen und haben für diese Zeit spezielle Konditionen vereinbart. Alle Verträge können jederzeit angepasst werden.“ – Detlef Bendel.

Auch in der Vermarktung wurde der Zeitplan konsequent berücksichtigt. Dadurch ergeben sich aktuell keinerlei Probleme. „Bauleitung und die Verantwortlichen für die Vermarktung arbeiten seit Baubeginn Hand in Hand“, erklärt der Wirtschaftsdezernent. Ohnehin sei immer klar gewesen, dass der ambitionierte Zeitplan mit den ersten Veranstaltungen korrelieren könne. Daher sei man mit allen Kunden, die dies betrifft, permanent im Gespräch.

Externe Expertise

Diese Einschätzung dokumentiert auch die aktuelle Studie der „Hertie School of Governance“, die kommunale Großprojekte in Deutschland unter die Lupe genommen hat: Die durchschnittliche Kostensteigerung bei abgeschlossenen Projekten beträgt – so die Studie – 73 Prozent (Spitzenwert: bis zu plus 394 Prozent). Zeitverzögerungen weisen Fehleinschätzungen von bis zu 200 Prozent aus.

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