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Poesie in Bewegung: Im Literaturhaus Villa Clementine treffen Klang, Sprache und Politik aufeinander.

Wiesbaden feiert im Literaturhaus den Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches lädt das Literaturhaus am Donnerstag, 23. April, zu einem Abend voller Sprachkunst, politischer Poesie und überraschender Perspektiven in die Villa Clementine ein. Zwei außergewöhnliche Stimmen zeigen, wie Literatur klingt, denkt und irritiert – lebendig, radikal und mitten in der Gegenwart.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Tagen vor 0

Neue Poesie in Wiesbaden: Klang, Politik und Sprache treffen aufeinander. Ein Abend, der Literatur neu denkt und überraschend lebendig macht.

Wenn Worte plötzlich klingen, flirren und sich gegen jede Erwartung stemmen, dann ist es Zeit für „Neue Poesie“. Am Donnerstag, 23. April, lädt das Literaturhaus Villa Clementine zum Welttag des Buches – und verwandelt den Abend in ein lebendiges Sprachlabor.

Literaturhaus Wiesbaden, kurz gefasst

Lesung – „Neue Poesie“ – Performances zum Welttag des Buches
Eintritt: 18,00 Euro, ermäßig 14,00 Euro (günstiger im Vorverkauf)
Wann: Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden

Poesie kann viel. Sie kann erzählen, verdichten, irritieren. An diesem Abend will sie vor allem bewegen. Ab 19:30 Uhr öffnen sich in der Villa Clementine die Türen. Dort taucht das Publikum in eine Welt, in der Sprache nicht nur gelesen, sondern erlebt wird.

Die ungarische Klang-Poetin Kinga Tóth tritt auf, liest – und performt. Sie spielt mit Worten, zerlegt sie, setzt sie neu zusammen. Ihr Band Mariamachina bringt Stimmen zusammen, die sonst selten nebeneinanderstehen: Nonnen und Cyborgs, Liebende und Kämpferinnen. Tóth lässt sie sprechen, streiten, träumen – und schafft so eine Gegenwart, die sich nicht festlegen lässt.

Ein Roadtrip durch Politik und Poesie

Danach übernimmt Yevgeniy Breyger. Er schickt seine Figur Niemand auf eine Reise, die so absurd wie gegenwärtig wirkt. Im roten Audi A6 fährt dieser Niemand durch eine Welt voller Begegnungen: mit Geistlichen, mit Politikern, mit Ideen.

Breyger schreibt schnell, denkt scharf, stellt Fragen. Seine Verse greifen in Debatten ein, die sonst Talkshows dominieren. Und plötzlich sitzt man im Publikum – und reist mit.

Moderation, die verbindet

Die Literaturkritikerin Maren Jäger führt durch den Abend. Sie fragt nach, ordnet ein, hält den Faden. Zwischen den Lesungen bleibt Zeit zum Durchatmen – und zum Nachdenken. So ziegt der Abend: Literatur kann mehr als erzählen. Sie kann verknüpfen, irritieren, aufrütteln.

Tickets gibt es im Vorverkauf sowie an der Abendkasse. Wer sich darauf einlässt, erlebt keinen klassischen Leseabend. Sondern einen, der sich bewegt.

Foto – Poesie in Bewegung ©2026 Elena Ternovaja – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 || Amrei-Marie – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

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