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Empfang zur Wochenmitte: Jugendliche aus Wiesbaden und Urretxu tauschen sich im Rathaus lebendig aus.

Jugendbegegnung: Europa lebt im Austausch

Zur Wochenmitte der deutsch-spanischen Jugendbegegnung hat Wiesbaden Jugendliche aus Urretxu im Rathaus empfangen. Der Austausch läuft – und zeigt bereits Wirkung: Gespräche vertiefen sich, Projekte wachsen, Freundschaften entstehen. Europa wird hier nicht erklärt, sondern erlebt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Tagen vor 0

Zur Halbzeit der Jugendbegegnung treffen sich Jugendliche im Rathaus. Austausch, Kreativität und neue Perspektiven prägen die Woche.

Sie reden, lachen, probieren aus – und mittendrin halten sie kurz inne. Nicht, weil etwas endet, sondern weil sie bereits mittendrin sind. Die Deutsch-spanische Jugendbegegnung in Wiesbaden erreicht zur Wochenmitte ihren lebendigen Höhepunkt – mit dem Empfang im Rathaus, der mehr zeigt als nur ein offizielles Programm.

Ein Empfang mitten im Austausch

Am Mittwoch empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher die Jugendlichen aus Wiesbaden und der baskischen Stadt Urretxu im großen Festsaal. Die Begegnung läuft bereits seit Montag. Das spürt man: Die ersten Berührungsängste sind verschwunden, Gespräche fließen, Gruppen mischen sich.

Die Jugendlichen berichteten von ihren bisherigen Tagen. Sie erzählten von Workshops, von gemeinsamen Projekten, von überraschenden Gemeinsamkeiten. Der Empfang wirkte deshalb nicht wie ein Auftakt, sondern mehr wie eine Momentaufnahme eines Austauschs, der längst in Bewegung ist.

Wenn Kunst verbindet

Im Zentrum der Woche steht die Kreativität. Die Jugendlichen greifen zu Farben, diskutieren Ideen, entwickeln Projekte. Kunst wird zum gemeinsamen Nenner – und manchmal auch zum Türöffner. Wo Worte fehlen, helfen Bilder. Wo Unterschiede auftauchen, entstehen Fragen. Und genau darin liegt die Kraft dieses Formats: Es zwingt niemanden, sich zu erklären – es lädt ein, sich zu zeigen.

Workshops und Gespräche wechseln sich ab, Ideen wachsen weiter, Perspektiven verschieben sich. Die Begegnung lebt davon, dass sie nicht durchgeplant wirkt, sondern sich entwickelt.

Europa wird konkret

Dr. Becher beschrieb genau diesen Moment als entscheidend: Begegnungen wie diese würden Europa greifbar machen. Nicht als politisches Konstrukt, sondern als Erfahrung. Jugendliche lernen nicht über Europa – sie erleben es. Und das bleibt nicht ohne Wirkung. Freundschaften entstehen, Sichtweisen verändern sich, Fragen bleiben hängen. Genau das ist gewollt.

Der Austausch geht weiter

Die Woche endet nicht hier. Im Sommer folgt der Gegenbesuch in Urretxu. Dann drehen sich die Rollen, und die Zusammenarbeit wird fortgesetzt. Dann reisen Jugendliche aus der Landeshauptstadt nach Spanien. Organisiert wird die Begegnung vom Verein Youth Culture Travel gemeinsam mit der Stadt Urretxu. Gefördert wird das Projekt über Erasmus+.

Die Fachstelle Wiesbaden International begleitet solche Projekte bewusst. Sie will Räume schaffen, in denen Jugendliche sich begegnen – nicht nur digital, sondern direkt. Und vielleicht ist genau das der wichtigste Moment dieser Woche: Nicht der Empfang im Rathaus, sondern das, was davor und danach passiert.

Foto ©2026 LH Wiesbaden

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