Jugendberufshilfe: Bessere Übergänge von Schule in den Beruf und passgenaue Unterstützung für junge Menschen.
Der Arbeitskreis Jugendberufshilfe hat sich neu aufgestellt – und dabei keine Zweifel gelassen. In seiner jüngsten Sitzung wählte das Gremium Clemens Mellentin einstimmig zum neuen Sprecher. An seiner Seite übernimmt Dagmar Schmidt ebenso geschlossen die Rolle der Stellvertreterin. Zwei Personalentscheidungen, die weniger überraschen als vielmehr folgerichtig wirkten.
Der Arbeitskreis lebt vom Miteinander. Und genau das haben die Beteiligten in dieser Sitzung sichtbar gemacht: diskutiert, abgewogen, entschieden – ohne Gegenstimme, aber mit klarer Haltung.
Ein Gremium, das genau hinschaut
Der Arbeitskreis Jugendberufshilfe gilt als zentrale Plattform für all jene, die junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf begleiten. Hier treffen sich Träger, tauschen Erfahrungen aus, hinterfragen Maßnahmen – und prüfen, ob Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Das klingt nüchtern. Ist es aber nicht. Denn hinter jeder Zahl steht eine Biografie, hinter jedem Programm ein Versuch, Chancen zu eröffnen. Gerade junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen profitieren davon, wenn Strukturen funktionieren und Angebote ineinandergreifen.
Zwischen Schule und Beruf: Die sensible Phase
Die Fachstelle Jugendberufshilfe (JBH) agiert dabei als eine Art Seismograf im Übergangssystem von Schule zu Beruf. Sie beobachtet Entwicklungen, sammelt Daten, analysiert Trends – und meldet frühzeitig zurück, wo es hakt. Dieses Monitoring bleibt nicht abstrakt. Es hilft, Lücken im System zu erkennen, bevor sie zu Problemen werden. Und auf dieser Grundlage berät die Fachstelle die zuständigen Ämter des Sozialdezernats und gibt Impulse für politische Entscheidungen.
Oder anders gesagt: Hier wird nicht nur verwaltet, hier wurwirde gestaltet.
Verantwortung mit Anspruch
Mit der Wahl von Mellentin und Schmidt verbindet sich jetzt die Erwartung, den Kurs fortzuführen – vielleicht sogar zu schärfen. Der neue Sprecher tritt ein Amt an, das weniger repräsentiert als koordiniert, weniger verwaltet als verbindet.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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Mehr Informationen vom Arbeitskreises Jugendberufshilfe.



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