Die Ampelstellung in Wiesbaden steht auf rot. Die Ampel des Landes Hessen steht auf orange. Ganz Deutschland schaut auch nach Hessen, wo ab Freitag ein Verkaufsverbot für Alkohol herrscht.

Ergänzend zu den Maßnahmen vom vergangenen Wochenende hat die Stadt Wiesbaden die seit gestern geltende Allgemeinverfügung noch einmal nachgebessert. Von Freitag an gilt in Wiesbaden in der Zeit zwischen 0:00 Uhr und 6:00 Uhr ein Verkaufsverbot für Alkohol. Ferner gilt zur Maskenpflicht im ÖPNV – öffentlichen Nahverkehr – die Maskenpflicht an den Bushaltestellen von ESWE Versorgung.

Das Verkaufsverbot gilt für alle Verkaufsstellen. Das heißt, für Gaststätten, Tankstellen, Kioske … für alle Stellen, die Alkohol anbieten.


Sobald das Video-on-Demand zur Verfügung steht, werden wir dieses hier einbinden.

Spätestens in zwei Wochen wird sich zeigen, ob die aktuellen Maßnahmen der Stadt Wiesbaden gegriffen haben. Der Krisenstab der Landeshauptstadt tagt zum nächsten Mal am Freitag, den 28. August, wenn die nachgebesserte Allgemeinverfügung in Kraft tritt.

Es wird keinen regionalen Lockdown geben

Frage nach dem nächsten Lockdown. Es gibt keinen zwangsläufigen Lockdown. Es gibt ein abgestimmtes Handlungskonzept, das sich an den Infektionszahlen orientiert. Es gibt keine Zwangsläufigkeit in einen neuen lokalen Lockdown zu gehen. Es gibt noch eine Reihe von Maßnahmen, die vorher getroffen werden, so OB Gert-Uwe Mende.

Allgemeinverfügung gilt mit der Veröffentlichung

70 Personen unterstützen das Gesundheitsamt ad hoc. Das Quarantänemanagement ist an seinen Grenzen angestoßen. Aktuell ist eine lückenlose Nachverfolgung von Seiten des Gesundheitsamtes nicht mehr gewährleistet. Das ist auch der Grund für die Allgemeinverfügung, mit der die Bürger der Stadt durch die getroffenen Maßnahmen dabei unterstützen, die Infektionszahlen im Rahmen zu halten.

Der Fokus liegt auf…

Aktuell gibt es fünf Personen, die klinisch versorgt werden müssen. Mit Blick auf diese Zahlen sind es drei wichtige Aspekte, die die Stadt ständig im Fokus haben muss. Dazu gehört das soziale Geschehen. Das heißt, wie die Bürger der Stadt mitarbeiten um die Zahl der Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten. Der zweite Aspekt liegt auf Seiten des Gesundheitsamtes. Hier ist zu betrachten, wie viele Neuinfektionen täglich hinzukommen und wie sich die Nachverfolgen sicherstellen lässt. Drittens, wie sieht die klinische Situation, und wie sieht die klinische Versorgungsstruktur aus.

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