Die Spielstätte „kuenstlerhaus43″ soll weiter entwickelt werden. Im Rahmen einer baulichen Erweiterung soll das Team um Wolfgang Vielsacl eine langfristige Perspektive erhalten.

Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung am 26. Januar eine wichtige Entscheidung hinsichtlich der Entwicklung der Theaterspielstätte kuenstlerhaus43 getroffen. Ziel ist es, die Spielstätte in der Oberen Webergasse zu erhalten und den Akteuren eine langfristige Perspektive zu geben. Hierfür dass im Rahmen einer baulichen Erweiterung am bisherigen Standort eine langfristige Perspektive für diese Kultureinrichtung geschaffen wird.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Jahr 2019, im Rahmen der Neuvergabe der kulturellen Nutzung des ehemaligen Pariser Hoftheater den Magistrat beauftragt, das kuenstlerhaus43 bei der etwaigen Suche nach einem alternativen Standort zu unterstützen. Im Rahmen des damaligen Auswahlverfahrens wurde deutlich, dass auch für die Künstlereinrichtung in der Oberen Webergasse mittelfristig dringend eine räumliche Entwicklung erforderlich ist. In einer Machbarkeitsstudie wurde dann festgestellt, dass der aktuelle Standort der Spielstätte gute Möglichkeiten zur räumlichen Verbesserung bietet.

„Wir möchten diese Maßnahme zügig verfolgen und möglichst rasch realisieren. Insofern soll die Kostenschätzung auch für eine Anmeldung dieses Projekts zum Haushalt für die Jahre 2022/23 zugrunde gelegt werden.“ – Axel Imholz, Kulturdezernent

Im Rahmen seiner Sitzung am 26. Januar hat der Magistrat nun beschlossen, dass in einem ersten Schritt mit den Eigentümern des Gebäudes eine Absichtserklärung („Letter of Intent“) abgeschlossen wird, die die Zielsetzung einer angestrebten baulichen Erweiterung an dem Standort beschreibt. Parallel dazu wird von Seiten der städtischen WiBau GmbH eine Vorplanung erarbeitet, die auch eine Kostenschätzung der vorgesehenen Baumaßnahme beinhaltet. In einem sich daran anschließenden Verfahrensschritt soll die zu erarbeitende Vorplanung und Kostenschätzung den städtischen Gremien zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt werden.

„Ich freue mich, dass sich diese Lösungen für das ‚kuenstlerhaus43‘ herauskristallisiert haben, denn sie eröffnen dieser wichtigen Kultureinrichtung eine gute und dauerhafte Perspektive. Dies ist auch ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten in den bisherigen Projektschritten.“ – Axel Imholz, Kulturdezernent

Sowohl als Zwischendomizil für eine sich ergebende Bauzeit als auch als „Corona-gerechteres“ Ausweichdomizil möchte das kuentlerhaus43 bereits jetzt Räume im ehemaligen Palast-Hotel am Kranzplatz anmieten. Über die befristete Nutzung der früheren Räume einer Kosmetikschule sei man bereits seit längerem im Gespräch mit der Eigentümerin (GWW/GeWeGe). Die Räume böten die Möglichkeit, dass deutlich mehr Zuschauer die Veranstaltungen besuchen als in den derzeitigen Räumen. Für diese Anmietung hat der Magistrat der Gewährung eines Mietkostenzuschusses zugestimmt. (Fot0: ©2021 Kuenstlerhaus43)

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Die offizielle Internetseite vom kuenstlerhaus43 finden Sie unter kuenstlerhaus43.de.

 

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