Mit dem islamischen Opferfest Eid al-Adha feiern Muslime vier Tage lang die Hilfsbereitschaft und den Höhepunkt der jährlichen Pilgerfahrt nach Mekka.

Den kleinen Gebetsteppich gerollt unterm Arm geklemmt folgten am Dienstagmorgen mehr als 400 gläubige Muslime der Einladung der Tauhie-Moschee und der Omar-Ibnul-Khatab-Moschee. Während auf der ganzen Welt und in den vielen Wiesbadener Moscheen das höchste islamische Fest eingeleitet wurde, haben die Mitglieder und ihre Gäste auf dem zum ersten Mal in dieser Größe auf dem Sportplatz Freudenberg den Beginn des Opferfestes mit dem Morgengebet eingeleitet. Das muslimische Fest ist von Bedeutung her vergleichbar mit dem Weihnachtsfest.

Das Opferfest

Das Opferfest, auch Eid ul-Adha, ist das höchste islamische Fest. Das Fest beginnt jedes Jahr am Zehnten des islamischen Monats Dhū l-Hiddscha und dauert vier Tage und wird zum Höhepunkt des Haddsch gefeiert, der Wallfahrt nach Mekka. Zusammen mit dem Īd al-fiṭr, dem Fest des Fastenbrechens zu Beginn des Monats Schauwāl (Anfang Mai), dem Folgemonat des Fastenmonats Ramadan, gehört es zu den bedeutendsten Festen im islamischen Jahreskreis.

Bedeutung des Opferfestes

Beim Opferfest gedenken Muslime dem Propheten Ibrahim (Abraham). Nach muslimischer Überlieferung hatte er die göttliche Probe bestanden und war so bereit, seinen Sohn Ismael (vgl. Isaak) Allah zu opfern. Als Allah seine Bereitschaft und sein Gottvertrauen sah, gebot er ihm Einhalt. Ibrahim und Ismail opferten infolge voller Dankbarkeit im Kreis von Freunden und Bedürftigen einen Widder. So gibt der Koran in Sure 37,99–113 die Geschichte wieder. Analog dazu wird die Geschichte im 1 Buch Mose erzählt – die Opferung Isaaks in  Genesis 22,1–19 EU.

Impressionen

Das Opferfest

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Bild oben ©2021 Volker Watschounek

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