Laternen, Strahler, Hausbeleuchtung – die verschiedenen Lichtquellen versprühen auf der Wilhelmstraße ihren eigenen Charme. Ganz gleich ob bewusst gesetzt oder zufällig.

Nahezu jedes Gebäude auf der liebevoll „Rue“ genannten Prachtstraße erzählt seine eigene Geschichte. Geschichten, die nicht auf der Straße liegen. Geschichten, die der Historiker Rainer Niebergall zu Tage geführt hat.

Stadtführung, kurzgefasst

Stadtführung: „Mit der Laterne durch Wiesbaden bei Nacht
Wann: Samstag, 21. Juli 2018
Uhrzeit: 21:30 Uhr (etwa 1 1/2 Stunden)
Wo: Wilhelmstraße Wiesbaden
Treffpunkt: Eingang zur Villa Clementine,  Frankfurter Straße 1 (Karte / Navigation)
Teilnahme: 11,50 Euro inklusive 1 Glas Sekt

Die Karten für die Stadtführung sind vor Ort zu haben; Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0611 / 507427 gerne entgegen genommen.

Die Häuser der „Rue“ sind geschichtsträchtig. So wird etwa berichtet wie auf der Wilhelmstraße ein junger Prinz entführt wurde. Rainer Niebergall erzählt, wie die Unterschriften auf die Fensterscheibe kamen oder welche Garderobe für die Damen im Hoftheater angesagt war.

Sektempfang nach „Lichtshow“

Auf dem festlich illuminierten Bowling Green erstrahlen derweil die Säulen und das Wasser rauscht „wahrhaft feenhaft“ illuminiert über drei Kaskaden in die Brunnenbecken. Das Staatstheater erstrahlt, Grandhotels setzen sich effektvoll in Szene. Lichter leuchten am Kranzplatz … und funkeln im Sektglas zum Abschluss der Tour am Kochbrunnen.

Gleich ein Wissensdurst löschen

Die Wilhelmstraße ähnelt Prachtstraßen wie der Kö in Düsseldorf oder die Leopoldstraße in München. Sie ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Es ist der repräsentative Boulevard. Die ersten Planungen gehen auf den Nassauischen Baudirektor Carl Florian Goetz zurück, der 1806 eine „Alleestraße“ zwischen dem Kurgebiet und der gerade angelegten Friedrichstraße vorsah. Die später ausgeführte nur einseitig baumbestandene Prachtstraße wurde 1810 vom Wiesbadener Stadtbaumeister Christian Zais (1770–1820) geplant und angelegt. Seit 1820 trägt sie den Namen des nassauischen Herzogs Wilhelm I. von Nassau-Weilburg. (Quelle: Wikipedia)

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