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Wiesbadener Kurhaus bei Nacht. Stadtführung mit (Bild) Rainer Niebergall

Stadtführung: Mit Laterne Wiesbaden erkunden

Keine andere Straße zeigt in Wiesbaden so verschiedene Charakteren bei Tag und bei Nacht wie die Wilhelmstraße. Rainer Niebergall erklärt den Ruhm und Glanz der „Rue“ und lädt interessierte Bürger am 2. Oktober zu einem Spaziergang mit Laterne ein.

Redaktion 5 Monaten vor 0

Laternen, Strahler, Hausbeleuchtung – die verschiedenen Lichtquellen versprühen auf der Wilhelmstraße während der Stadtführung ihren eigenen Charme. 

Nahezu jedes Gebäude auf der liebevoll „Rue“ genannten Prachtstraße erzählt seine eigene Geschichte. Geschichten, die nicht auf der Straße liegen. Geschichten, die der Historiker Rainer Niebergall zu Tage geführt hat und im Rahmen seiner Stadtführung gerne weiter gibt.

Stadtführung, kurz gefasst

Stadtführung – Mit der Laterne durch Wiesbaden bei Nacht
Wann: Montag, 2. Oktober 2023, 20:00 Uhr (etwa 1 1/2 Stunden)
Wo: Wilhelmstraße Wiesbaden
Treffpunkt: Eingang zur Villa Clementine,  Frankfurter Straße 1
Teilnahme: 14,00 Euro inklusive 1 Glas Sekt

Die Häuser der Wilhelmstraße sind geschichtsträchtig. So wird berichtet wie auf der Rue ein junger Prinz entführt wurde. Rainer Niebergall erzählt, wie die Unterschriften auf die Fensterscheibe kamen oder welche Garderobe seinerzeit für die Damen im Hoftheater angesagt war.

Sektempfang nach „Lichtshow“

Auf dem festlich illuminierten Bowling Green erstrahlen derweil die Säulen und das Wasser rauscht wahrhaft feenhaft illuminiert über drei Kaskaden in die Brunnenbecken. Das Staatstheater erstrahlt, Grandhotels setzen sich effektvoll in Szene. Lichter leuchten am Kranzplatz … und funkeln im Sektglas zum Abschluss der Tour am Kochbrunnen.

Gleich ein bisschen Wissensdurst löschen

Die Wilhelmstraße ähnelt Prachtstraßen wie der Kö in Düsseldorf oder die Leopoldstraße in München. Sie ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Es ist der repräsentative Boulevard. Die ersten Planungen gehen auf den Nassauischen Baudirektor Carl Florian Goetz zurück, der 1806 eine Alleestraße zwischen dem Kurgebiet und der gerade angelegten Friedrichstraße vorsah. Die später ausgeführte nur einseitig baumbestandene Prachtstraße wurde 1810 vom Wiesbadener Stadtbaumeister Christian Zais (1770–1820) geplant und angelegt. Seit 1820 trägt sie den Namen des nassauischen Herzogs Wilhelm I. von Nassau-Weilburg. (Quelle: Wikipedia)

Foto oben ©2022 Rainer Niebergall

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Angebote zu Stadtführungen und Rundfahrten in Wiesbaden finden Sie im Internet unter www.wiesbaden.de

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