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Blick in die Wilhelmstraße

LKW-Demo in Wiesbaden: Wilhelmstraße gesperrt

Bauwagen, Sattelschlepper, Muldenkipper, – LKW aus ganz Deutschland legen am Samstag den Verkehr in der Wiesbaden Innenstadt lahm. Auch der Busverkehr wird stark eingeschränkt. Wer in die Stadt will, geht am besten zu Fuß oder fährt mit dem Fahrrad.

Volker Watschounek 3 Monaten vor 2

Stresstest für die Wilhelmstraße. Hunderte LKWs rollen von Mainz nach Wiesbaden und werden die Stadt bis 18:00 Uhr fest in der Hand haben.

Morgen am kommenden Samstag steht zuerst die A 60 zwischen Mainz und Wiesbaden und dann die Wilhelmstraße im Zeichen des Protests: Hunderte Lastkraftwagen aus ganz Deutschland werden erwartet, um gegen die geplante Einführung einer CO2-Maut für Lkw zu demonstrieren. Die Straßen werden dabei nicht nur voll, sondern auch zu einem symbolischen Schauplatz des Widerstands.

Logistiker mobilisieren: Treffpunkt Mainz

Die Aktion beginnt am Samstagmorgen um 9:00 Uhr auf dem Messegelände in Mainz. Bis sich der Konvoi von dort in Bewegung setzt, bleiben den Spediteuren eineinhalb Stunden Zeit, um ihre Fahrzeuge vorzubereiten. Um 10:30 Uhr setzt sich der mutmaßlich 19 Kilometer lange Konvoi in Bewegung. Die Route führt über die A 60 von Mainz, über die Weißenauer Brücke bis zur Mainzer Straße. Von dort führt die Route auf direktem Weg zur Wilhelmstraße, wo gegen 12:00 Uhr eine Kundgebung abgehalten wird. Die Stadt hat den Bereich vom Kureck über die Friedrich-Ebert-Allee bis zum 1. Ring gesperrt.

Streckenverlauf der LKW-Demo durch Wiesbaden.

Bild: Streckenverlauf der LKW-Demo durch Wiesbaden. ©2023 Openstreetmap

300 Spediteure aus ganz Deutschland

Die Protestaktion vereint 300 Spediteure aus ganz Deutschlands, darunter Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Berlin und Hessen. Auch regionale Spediteure schließen sich dem Protest an. Alle Fahrzeugtypen sind vertreten, angefangen von 7,5-Tonnern bis zu 40-Tonnern, inklusive Baustellenfahrzeugen, Muldenkippern, Kranwagen und Sattelschleppern. Regionale Spediteure, die sich kurzfristig anschließen möchten, sind willkommen.

Hintergrund: Protest gegen die CO2-Maut

Die Demonstration wurde vom Bundesverband Logistik und Verkehr initiiert, um gegen die geplante CO2-Maut für Lastkraftwagen zu protestieren. Diese soll ab dem 1. Dezember in Kraft treten. Für jede Tonne CO2, die ein Lkw ausstößt, wird dann eine Maut von 200 Euro fällig. Die Logistik-Branche wehrt sich entschieden gegen diese Maßnahme, die ihrer Meinung nach die Branche unnötig belastet.

Vielfalt pur

Die Polizei erwartet einen 19 Kilometer langen Konvoi, wobei der längste Sattelzug beeindruckende 18 Meter misst. Die Vielfalt der beteiligten Fahrzeuge spiegelt die breite Unterstützung des Protests innerhalb der Logistikbranche wider.

Foto oben ©2023 Pixabay

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Mehr Informationen auf der Seite vom Bundesverband Logistik und Verkehr unter www.blv-pro.de.

2 Kommentare

2 Kommentare

  1. J. Gabrich sagt:

    Wie kann man gegen den Niedergang des Mittelstandes demonstrieren und dabei dem kompletten Mittelstand der Wilhelmstraße das Geschäft so schädigen??? So egoistisch wie das heute war… Hat sich darüber mal jemand Gedanken gemacht?
    Das war echt so was von daneben!!!

  2. Redaktion sagt:

    Noch ist es auf den Straßen verhältnismäßig ruhig. Aber das wird sich schon bald ändern.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.