Schon in Kindesalter fing sie an zu forscen: Merian gilt als bedeutende Naturforscherin der Aufklärung und steht am Beginn der heutigen Naturwissenschaft.

Aufgrund des großen Publikumsinteresses an der Ausstellung zur Frankfurter Naturforscherin Maria Sibylla Merian wird die Ausstellung im Museum Wiesbaden um einen Monat verlängert. Die Kabinettausstellung der läuft nun bis zum 6. August.

Landesmuseum, kurzgefasst

Ausstellung: „Die Sammlung Maria Sibylla Merian“
Wann: Freitag, 13. Januar bis Sonntag, 6. August 2017
Öffnungszeiten: dienstags 10:00 bis 20:00 Uhr, mittwochs und freitags bis sonntags 10:00 bis 17:00 Uhr,  montags geschlossen
Wo: Hessisches Landesmuseum für Kunst und Kultur (Museum Wiesbaden), Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: Sonderausstellung 10,— Euro (7,— Euro) * Eintritt in die Sonderausstellungen beinhaltet den Besuch der Sammlungen. Familienangebot: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Begleitung ihrer Eltern freier Eintritt.

Die Bürgerstochter Maria Sibylla Merian (1647-1717) erforschte schon im früh die Natur im elterlichen Garten. Dabei gelangen ihr Entdeckungen, die sie bereits zu Lebzeiten berühmt machten und noch heute faszinieren. Merian gilt nicht nur als Mitbegründerin moderner, aufgeklärter Wissenschaften, sondern auch als bedeutende Künstlerin. Eine ihrer bahnbrechenden Beobachtungen galt der Verwandlung der Raupe zum Schmetterling.

Metamorphose der Insekten

Die Insektenkunde stand auch im Zentrum von Merians Forschungsreise nach Südamerika von 1699 bis 1701. Nach ihrer Rückkehr schuf sie ein bis heute geachtetes Werk zur Metamorphose der Insekten. Die Kabinettausstellung der Naturhistorischen Sammlungen präsentiert daraus Tafeln mit den von Merian gesammelten Tieren.

Gelegenheit nutzen

Die Sammlung von Maria Sibylla Merian mit originalen Präparaten aus Südamerika ist 1829 in den Besitz Johann Isaacs Freiherr von Gernings übergegangen und so ins Museum Wiesbaden gelangt. Sie zählt zu den bedeutendsten Schätzen des Hauses. Aus konservatorischen Gründen dürfen die Tierpräparate nur selten die geschützten Depots verlassen. Anlässlich des 300. Todesjahres von Maria Sibylla Merian können sie nun noch bis Anfang August bestaunt werden.

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