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Tiefgarage im RMCC

Kostenlos im RMCC parken

Autofahren bremst Corona-bedingt die Verkehrswende aus. Das Auto erlebt eine Renaissance. Die wenigen Parkplätze in Wiesbaden werden dadurch noch knapper. Auch weil durch die neuen Radwege zahlreiche Parkflächen weggefallen sind. Das ändert sich mit den kostenfreien Parkplätzen.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

Man merkt, dass wieder mehr Autos unterwegs sind; ein Zeichen in Richtung von Normalität in Corona-Zeiten. Und kostenfreie Parkplätze – die sind rar gesäht. Das Parkaus am RMCC ist oft leer.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol und die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH hatten diese Woche in einem ersten konstruktiven Gespräch über die kostenlose Nutzung der Parkplätze im RMCC-Parkhaus an der Wilhelmstraße während der Corona-Pandemie gesprochen. Der Betreiber Contipark ist von der Idee angetan.

„Mit den temporär kostenlosen Parkplätzen in der Tiefgarage des RMCC erhalten Menschen in den Zeiten, wo sie öffentliche Verkehrsmittel meiden, eine Möglichkeit, mit dem Auto in die Stadt zu kommen, bequem zu parken, und so die lokale Wirtschaft zu unterstützen.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Kernbestandteil des städtischen Vorschlags ist es, Innenstadtbesuchern für eine Zeit von drei bis fünf Stunden die umfassende kostenlose Nutzung der Tiefgarage zu ermöglichen. Damit reagiert die Stadt auf das durch die Corona-Pandemie bedingtes erhöhte Sicherheitsbedürfnis, dass sich vielerorts im Rückgang von ÖPNV-Fahrgastzahlen bemerkbar macht. Gleichzeitig greifen viele vermehr aufs eigene Autos oder Fahrrads zurück. Auf diese Weise ist unter den gegebenen Bedingungen eine gute Erreichbarkeit der Wiesbadener Innenstadt gewährleistet.

„Die RMCC-Tiefgarage ist außerhalb von Veranstaltungen nie ausgelastet und aktuell steht sie fast immer nahezu leer.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Darüber hinaus würde die gut zu erreichende Tiefgarage des RMCC, die außerhalb von Veranstaltungen nahezu leer steht, eine entsprechende Auslastung erhalten – und so die Verkehrsbelastung für Anwohner in dem Quartier reduzieren. Gegebenenfalls ließe sich das Angebot sogar auf eine nächtliche Nutzung durch die Anwohner erweitern. Beispielsweise von Bewohnern in Straßen mit einem besonders stark limitierten Parkraumangebot im öffentlichen Raum wie der Bahnhofstraße, der Moritzstraße, der Rheinbahnstraße oder der Adelheidstraße. Auch hier wäre eine kostenfreie Nutzung der Tiefgarage zwischen 18:00 und 8:00 Uhr denkbar.

„Es geht darum, Alternativen für die weggefallenen Parkplätze zu schaffen, und den Parkdruck im Straßenbereich zu verringern und Parksuchverkehr zu vermeiden.“ – Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

Ziel der Maßnahme ist es, den auswärtigen Besuchern im Sinne einer neuen Park-and-Walk-Strategie eine wenig bekannte Alternative zu den besonders stark frequentierten Parkhäusern im Kern der Innenstadt aufzuzeigen. Schließlich lassen sich die zentralen Magneten der Innenstadt von der RMCC-Tiefgarage in nur wenigen Gehminuten erreichen. Nicht nur beginnt die Flaniermeile Wilhelmstraße quasi direkt vor der Tür, auch die Kirchgasse oder das Dernschen Gelände sind von dort in etwa 7 Minuten zu erreichen.

Parkhaus-Ring

Perspektivisch gilt diese Maßnahme als Pilotprojekt für einen Parkhaus-Ring um die Innenstadt, um dadurch die inneren Bereiche der Stadt, die momentan noch zu stark von vermeidbarem Parkplatzsuchverkehr betroffen sind, verkehrstechnisch zu entlasten. Schließlich sind auch in den andere Parkhäuser rund um das historische Fünfeck, stets ausreichend Parkkapazitäten vorhanden. Wegen ihrer geringfügig größeren Distanz zur Innenstadt finden sie bei der Parkplatzsuchenden jedoch zu wenig Beachtung. Beispielsweise das Coulinparkhaus oder die Parkhäuser Luisenforum, Lili und City II. (Bild: Volker Watschounek / Wiesbaden lebt!)

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Die offizielle Internetseite der Tiefgarage am RMCC finden Sie unter www.contipark.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.