Gute Nachrichten für Eltern: in Hessen beginnt am 2. Juni für Krippen, Kitas, Tagespflege und Horte mit der „neuen Normalität“ wieder die Kinderbetreung.

Kitas go: Die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden ab dem 2. Juni 2020 wieder eine eingeschränkte Regelbetreuung aufnehmen. Dies betrifft Krippen, Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Horte. Ziel sei es, dass jedes Kind noch vor den Sommerferien noch einmal seine Kita oder Tagespflegeperson besuchen könne, erklärt  Sozial- und Integrationsminister Minister Kai Klose am Donnerstagmorgen.

„Um die eingeschränkte Regelbetreuung umzusetzen, wird rechtzeitig eine entsprechende Verordnung auf den Weg gebracht. Dazu finden bereits Gespräche mit den Trägern der Kinderbetreuung statt, um sich über die Bedingungen des eingeschränkten Regelbetriebs zu verständigen.“ – Kai Klose, Sozial- und Integrationsminister

Auch diese nächste Phase der Betreuung findet unter den Bedingungen des Infektionsschutzgesetzes statt. Hygiene- und Schutzmaßnahmen müssen berücksichtigt werden. Daher ist der Regelbetrieb eingeschränkt. Nicht alle Kinder werden dann in dem vor Corona gewohnten Umfang betreut werden. Unser gemeinsames Ziel in den Gesprächen mit den Trägern der Kinderbetreuung ist, Kinder und Familien so gut wie möglich zu unterstützen, so Klose weiter.

„Diese Pandemie ist gerade für Familien eine sehr belastende Zeit. Wir wissen das, daher gilt ihnen unser besonderes Augenmerk. Bereits zum 20. April ermöglicht Hessen allen berufstätigen Alleinerziehenden, ihr Kind betreuen zu lassen. Seit dem 4. Mai 2020 sind die Spielplätze wieder geöffnet. Seit dem 9. Mai 2020 sind familiäre Betreuungsgemeinschaften von bis zu drei Familien möglich, die sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer Kinder unterstützen können.“ – Kai Klose, Sozial- und Integrationsminister

Um die Ausbreitung des hochansteckenden Virus SARS-CoV-2 einzudämmen und Risikogruppen zu schützen war es notwendig, für die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung befristet ein Betretungsverbot auszusprechen und nur eine Notbetreuung zuzulassen. Da sich die ersten Erfolge auch dieser Maßnahmen zeigen, sind jetzt Lockerungen möglich. Der Minister weist darauf hin, dass alles kontrolliert geschieht. Die Verantwortlichen behalten dabei das Infektionsgeschehen stets im Auge. Sollten sich negative Entwicklungen ergeben, ist es möglich, dass die Lockerungen von jetzt auf gleich wieder rückgängig gemacht werden. (Bild: Kaufmannsladen, Kinder lernen bereits früh mit Geld umzugehen. ©2017 Volker Watschounek)

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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