Kai Lüdke ist Kay Rays und seine Show ist anders. Anders, weil Kay Ray anders ist. Anders als die Allermeisten seiner Spaßmacherzunft.

Er raucht auf der Bühne. Er läuft Leuten nach, die auf Toilette gehen. Es kennt keine Star-Allüren und spricht mit den Angestellten des Theaters. Er ist spontan und passt seine Texte an die Gegebenheiten an, an den Moment, an die Situation und singt auch Lieder auf Zuruf. Ja, er ist anders als viele.

thalhaus, kurz gefasst

Comedy – Kay Ray Show
Wann: Freitag, 30. Oktober 2020, 20:00 Uhr
Wo: thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 22,00 Euro im Vorverkauf und 17,00 Euro ermäßigt, an der Abendkasse 24,00 und 19,00 Euro

In diesen hochmoralisch aufgeladenen Zeiten des alternativlosen Politischkorrektseins wirkt Kay Ray in seiner schelmischen Unbefangenheit fast wie der Letzte seiner Art. Einer, der weder dem gebotenen Ernst noch der Etikette huldigt sondern einzig dem Spaß. Seine Unverschämtheit ist die eines Kindes, das ausspricht, was es denkt – zu jeder Wahrheit fähig und zu allen Faxen bereit. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Angst vor Shitstorms, Nazikeulenschwingerei und anderen Zeitgeistgestörtheiten.

Kay Ray: Frechdachs und Filou

Denn Kay Ray ist ein Kasper. Ein leibhaftiger Schelm, frei von Scheu und Scham. Ein Eulenspiegel, fern aller Meinungen und Moden. Ein klassischer Kobold, dessen Kapriolen weder Gürtellinien noch andere Geschmacksunter- und Obergrenzen kennen. Ein göttlicher Gaukler ist Kay Ray. Ein Spaßmacher ohne Furcht und Tadel. Stets hält er uns den Spiegel als Narr vor, nie als Neunmalkluger. Kobold und Komödiant ist er, Frechdachs und Filou. Humor ist ihm eine Scherzensangelegenheit; für eine Pointe würde er sogar seine Großmutter verkaufen – oder zumindest Claudia Roth.

Applaus von der falschen Seite

In dieser politisch so überkorrekten Zeit, in der die Angst vor dem ‚Applaus von der falschen Seite‘ so mancher Humorfachkraft nachhaltiger zusetzt als jedes Lampenfieber – da veräppelt Kay Ray sie alle: vom Veganer bis zum Salafisten, vom Reichsbürger bis zur Vollverschleierten, vom Horrorclown bis zur Bundestagsvizepräsidentin (was bei ihm ein und derselbe Runnig-Gag ist). Nichts scheint ihm heilig – nur scheinheilig. Alle bekommen ihr Fett weg; bei Kay Ray verdienen alle ihren Mindesthohn. Kay Ray ist der fleischgewordene Klingelstreich: Provokation und Poesie! Trash und Tabula rasa! Experiment und Extase! Anarchie und Amour fou! Klamauk und Kabarett! Comedy und Chanson! Als Sänger erreicht er unsere Herzen, als Clown jedes Zwerchfell und als Provokateur jeden. (Foto: JTSchaube – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0) 

Vorschau, aber anders!

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Die offizielle Internetseite des thalhaus Theater finden Sie unter www.thalhaus.de.

 

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