2020, Sommer der Blitzsäulen. Vor wenigen Wochen an der Kreuzung Bierstädter Straße Ecke Fichtestraße und jetzt auf dem Bismarckring in Höhe der Bertramstraße.

Der Wiesbadener Kurier schreibt online am 14. Juli, dass die neue Blitzsäule voraussichtlich kommende Woche in Betrieb gehen soll. Das bestätigte auch der Mitarbeiter vor Ort. Die Pressestelle der Landeshauptstadt schreibt, voraussichtlich Anfang August. Unzweifelhaft: Der Blitzer ist einer einer von mindestens vier neuen Blitzsäulen in diesem Jahr. Wann genau der Blitzer am Bismarckring / Ecke Bertramstraße scharf gestellt wird – eigentlich egal. Ja vielleicht ist sie morgen schon scharf. Drei Streifen eine Richtung – die Säule blitzt jedenfalls nur in Richtung Sedanplatz.

Bewußtsein schaffen, Risiko mindern

Wer das Rotlich einer Ampel missachtet gefährdet nicht nur sich, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Um dem entgegenzuwirken und Einfluss auf das Fahrverhalten der Autofahrer auszuüben, betreibt das Straßenverkehrsamt im Stadtgebiet von Wiesbaden 15 stationäre Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen – sogenannte Kombianlagen. Die Erfahrungen zeigen, „dass durch die Wahrnehmung dieses Verkehrsüberwachungssystems ein hoher verkehrserzieherischer Effekt erzielt wird“. Die Verkehrsteilnehmer bremsten rechtzeitig, um vor der roten Ampel anzuhalten, anstatt ihr Fahrzeug zu beschleunigen und mit teilweise stark überhöhter Geschwindigkeit bei „Dunkelgelb“ oder „Rot“ über die Kreuzung zu fahren. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt die Einmündung der Bertramstraße in den Bismarckring als neuen Standort für eine weitere Kombianlage ausgewählt.

Immer mehr Kombianlagen

Im Laufe des Jahres werden noch weitere Kombianlagen im Stadtgebiet aufgebaut. Alle Standorte von Überwachungsanlagen werden regelmäßig von der Verkehrspolizei auf ihre Wirkung hin überprüft. Durch den Erfordernissen angepasste Standortwechsel kann somit mit dem Bestand an Anlagen eine höhere Wirkung im Stadtgebiet erzielt werden. Die Verkehrspolizei weist ausdrücklich darauf hin, dass das Überfahren einer roten Ampel nicht unerhebliche Konsequenzen hat und von den aktuellen Diskussionen um den neuen Bußgeldkatalog bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht betroffen ist.

Bei Rot über die Ampel

Die Missachtung einer roten Ampel wird bei derzeit geltender Rechtslage mit einer Geldbuße in Höhe von 90 Euro geahndet. Zudem wird ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen. Wird ein sogenannter qualifizierter Rotlichtverstoß registriert, beträgt die Geldbuße 200 Euro, und es werden zwei Punkte eingetragen sowie ein Fahrverbot von einem Monat angeordnet. Ein qualifizierter Rotlichtverstoß liegt vor, wenn die Ampel beim Überfahren bereits länger als eine Sekunde rot angezeigt hat.

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Was kostet was. Eine Übersicht zu Bußgeldern im Straßenverkehr finden Sie hier.

 

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