Sexuelle Dienstleistungen sind verboten. Auch wenn sie bewusst ein hohes Risiko eingehen, gehen einige Frauen der Prostitution weiter nach – um zu überleben: Die Nachfrage ist vorhanden.

Update 01.03.2021, Prostitution in einemHotel aufgeflogen

Am Freitagnachmittag, 26. Februar, haben Kräfte des Ordnungamts zusammen mit den Polizei verschiedene Wiesbadener Hotels sowie einem Wohnkomplex in der Innenstadt kontrolliert. Die Einsatzkräfte sind dabei konkreten Hinweise auf Verstöße gegen das Prostitutionsschutzgesetz sowie gegen die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte erfolgreich nachgegangen. Bei der Kontrolle wurde eine Prostituierte aus Rumänien angetroffen, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in einem der Hotels eingecheckt hatte. Die Prostituierte musste das Hotelzimmer umgehend verlassen.

Update 19.02.2021, Prostitution in Airbnb-Wohnung aufgeflogen

Am 18. Februar sind Beamte des Ordnungsamtes und der Polizei bei einer gemeinsam Kontrolle Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Dabei haben die Einsatzkräfte einer in Airbnb-Wohnung in einem östlichen Wiesbadener Vorort drei Frauen aus Rumänien angetroffen – die in der Wohnung offensichtlich der Prostitution nachgegangen sind. Die Prostituierten mussten die Wohnung umgehend räumen. Gegen die Prostituierten und auch den Vermieter werden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Es liegt sowohl Verstöße gegen das Prostitutionsschutzgesetz sowie gegen die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung) vor.

Meldung vom 12.02.2021

Am vergangenen Freitagnachmittag, 12. Februar, haben das Ordnungsamtes und die Polizei  eine gemeinsame Kontrolle in einem Massagebetrieb in der Wiesbadener Innenstadt durchgeführt und ermittelt jetzt wegen illegaler Prostitution. Hintergrund der Ermittlungen waren Hinweise auf Verstöße gegen das Prostitutions-Schutzgesetz sowie gegen die Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie.

Ordnungsstrafen

Bei der Kontrolle haben die Einsatzkräfte eine Prostituierte mit ihrem Freier angetroffen. Die anschließende Personenüberprüfung hat ergeben, dass sich die Prostituierten allen Anschein nach illegal in Deutschland aufhält. Die Betreiberin des Massagesalons, wie auch die Prostituierte und ihr Gast erwarten jeweils Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Illegaler Prostitution.

Prostitution: Das Dilemma

Prostituierte, die in Deutschland gemeldet und nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet sind sowie eine Steuernummer haben, gelten als Solo-Selbstständige. Damit steht es Ihnen frei Corona-Hilfe zu beantragen – die Grenze liegt hier bei 5000 Euro. Für viele Frauen greift diese Hilfe aber nicht. Viele haben noch nicht einmal ein Anrecht auf Hartz-IV-Leistungen, weil sie nicht lange genug in Deutschland leben – respektive angemeldet sind.

Aktuell gilt

In Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, gilt das absolute Berufsverbot. Sie sind geschlossen. Dazu gehören etwa Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder aber auch Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

Dienstleistungen wie Physiotherapie und Massagen sind nur gestattet, wenn diese medizinisch notwendig sind. Das gilt auch für Fußpflege sowie Ergo- und Logotherapie. Bei medizinischen Dienstleistungen ist es für Patient und Therapeut Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Nicht erlaubt sind unter anderem: Wellness-Massagen, Kosmetik und Maniküre. (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)

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