Gitta Gsell und Tajana Gsell sind keinesfalls verwandt. Die Eine ist im Dschungelcamp, die Andere macht Filme.

Mit dem Dokumentarfilm „Melody of Noise“ beginnt am 23. Januar die Hörfest-Filmnacht in der Caligari Filmbühne.

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

hr2-Hörfest – „Melody of Noise“, „Zeit für Stille“ und „Blow Out“
Wann: 23. bis 28. Januar 2018, 18:00, 20:00 und 22:30 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Karten gibt es bei der Touristenformation und täglich von 17:00 bis 20:30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

Die Schweizer Regisseurin Gitta Gsell begleitet im Film Musiker und Musikerinnen, die sich mit Leidenschaft neuen, unbekannten, noch nie gehörten Klängen verschrieben haben. Diese Tüftler der Musik, denen das Bestehende nicht genügt, bauen neue Instrumente, arbeiten mit Alltagsgeräuschen, und oft wird dabei der vordergründige Lärm zum Klang. Eine waghalsige Entdeckungsreise ins Reich der Geräusche und Klänge, der Rhythmen und der Stille. Zusammen mit Menschen, die genau und vorbehaltlos hinhören. Ein Film der dazu verführen soll, mit den Augen zu lauschen und mit den Ohren zu sehen.

Beziehung zu Stille

Im Anschluss geht es weiter mit dem Dokumentarfilm „Zeit für Stille“. Der Regisseur Patrick Shen verbildlicht in diesem Film das schönste und wichtigste Geräusch, das wir hören können: die Stille. Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende Komposition 4’33 nimmt uns der Film mit auf eine faszinierende Reise um die Welt: von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. „Zeit für Stille“ erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen. Dieser Film wird auch noch einmal am Sonntag, 28. Januar, 18 Uhr, gezeigt.

Zum Abschluss der Filmnacht ist der packende Thriller „Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren“ zu sehen, eine Hommage von Brian De Palma an Michelangelo Antonionis „Blow Up“. Jack Terry verdient seinen Lebensunterhalt auf ungewöhnliche Weise: er zeichnet Geräusche für Horrorfilme auf. Für einen Porno soll er einen Todesschrei für eine Mordszene besorgen. Auf nächtlicher Geräuschejagd mit seinem Aufnahmegerät, wird er Zeuge eines Autounfalls. Präsidentschaftskandidat George McRyan verunglückt tödlich mit seinem Auto. Doch Jacks Tonbänder erzählen eine andere Geschichte. War der Unfall in Wirklichkeit ein Attentat? Und welche Rolle spielt Sally, die mit McRyan im Wagen saß? Auf der Suche nach der Wahrheit landet Jack in seinem eigenen ganz realen Horrorfilm.

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