Auch mit langem Winter bleibt der Salzverbrauch von Hessen Mobil deutlich unter den Werten des Vorjahres. Gut 20000 Tonnen weniger Salz musste gestreut werden.

Die Winterdienst-Bilanz von Hessen Mobil zeigt: Insgesamt war der Winter 2021/2022 zwar lang – erste Winterdienst-Einsätze gab es bereits Anfang Oktober – aber deutlich unterdurchschnittlich. Auf dem Netz der von Hessen Mobil betreuten Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wurden ca. 62500 Tonnen Tausalz gestreut. Der Durchschnitt der letzten 20 Jahre auf diesem Netz liegt bei ca. 81000 Tonnen. Und gerade im Vergleich zur Winterdienstsaison 2020/2021 mit ca. 110.000 Tonnen wurde deutlich weniger gestreut.

„Weder im Hinblick auf die regionale Verteilung war der letzte Winter ungewöhnlich, noch gab es Personalengpässe infolge von Erkrankungen.“ – Dr. Rupert Pfeiffer, Leiter der Abteilung Betrieb und Verkehr

Hessen Winterdienst ist mit rund 1000 Winterdienstkräften und rund 350 Fahrzeugen im Einsatz, um die 15200 Kilometer Straßen im Basisnetz zu streuen und zu räumen. Dabei beginnen die Einsätze morgens so früh, dass das Netz planmäßig bis 6:00Uhr frei ist. Bei Bedarf erfolgen Einsätze rund um die Uhr.

„Tausalz war, bedingt durch den milden Winter, jederzeit genug vorhanden. Und auch die Salzpreise waren gegenüber den Vorjahren weitgehend stabil.“ – Dr. Rupert Pfeiffer, Leiter der Abteilung Betrieb und Verkehr

Um Streumittel so optimal wie möglich einzusetzen, nutzt der Winterdienst computergesteuerte Streutechnik und das hoch wirksame Feuchtsalz FS 30, eine Mischung aus 70 % festem Natriumchlorid (Kochsalz), welches mit 30 Prozent Salzlösung angefeuchtet wird. Es verteilt sich gleichmäßig, haftet sehr gut und erzielt schon bei kleiner Menge große Tauwirkung. Pro Quadratmeter ist damit nur noch etwa ein Teelöffel Salz notwendig. Ein Vorteil für Umwelt und Steuerzahler

Foto oben © 2021 Hessen mobil 

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Mehr Informationen von Hessen Mobil finden Sie unter www.mobil.hessen.de.

 

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