Das Foyer des Hessischen Staatstheaters war am Sonntag gut gefüllt. Gut 100 Wiesbadener waren gekommen um das 6. Kammerkonzert zu hören.

Das Kammerkonzert war gezeichnet von dem wunderbar weichen Sopran – und der klaren Klangfülle, mit  der Gloria Rehm das imposante Ambiente des Foyers im Hessischen Staatstheaters mit nicht nachlassender Intensität füllte.

Nachdenklich freudiges Kammerkonzert

Zusammen mit den Musikern Tomas Eckardt an der Bass-Klarinette, Bernhard Hens am Bassethorn und Julia Palmova am Klavier gestaltete die Sopranistin ein frisches frühlingshaftes Programm. Nach anfänglich ruhigem und eher nachdenklich und intellektuellem Beginn steigerte sich das Tempo und die Dramatik der vorgetragenen Musik.

„Glitter and be gay”

Gespielt wurden reizvolle deutsche und englische Lieder von eher unbekannten Komponisten wie Seiber, MacFarren, Argento et al. – sowie Instrumentalstücke von Mahler und Liszt. Zum Höhepunkt präsentierte das Ensemble die von Thomas Eckardt arrangierte Überraschung: „Glitter and be gay” von Leonard Bernstein aus der Operette „Candide”. Schwungvoll und lebhaft vorgetragen, stimmten sie so auf einen schönen sonnigen Mittag in der Wiesbadener Innenstadt auf dem Ostermarkt ein (Bild: Brgitta Trost).

Zur Person Gloria Rehm

Gloria Rehm studierte in Berlin Gesang. 2013 gewann die Sopranistin den Richard-Strauss-Wettbewerb in München. Ihre Bühnenkarriere begann sie an der Oper Köln, wo sie  Fachpartien wie Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“, Zerbinetta in Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“ … ünernahm.
In Wiesbaden feierte sie zuletzt großen Erfolg als Marie in Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“.
2016.2017 ist Gloria Rehm in Wiesbaden als Adele  in „Die Fledermaus“, Königin der Nacht, Woglinde und Helmwige („Der Ring des Nibelungen“), Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“) sowie erneut als Musetta und Gretel zu erleben.

 

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