Nüchtern betrachtet sind es Szene bizarrer Komik. Der Blick von Innen auf ein Jahr Dresdener Montagsdemonstration. Der Blick durch die Brille von drei Teilnehmern. 

Sabine Ban ist eine sympathische junge Frau. Sie arbeitet in einem Büro, ist alleinerziehend und eine  Pegida-Spaziergängerin der ersten Stunde. Mit dem Filmteam geht sie in ihren Keller. Dort zeigt sie ihren Schatz:  Kaffeepackungen, Fertignahrung, Klopapier. Ihre Vorräte. Der Dokumentarfilm zeigt sie Ihnen!

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

Filmvorführung Montags in Dresden
Wann: Donnerstag, 6. September 2018, 20:00 Uhr
Wo: Caligari Film Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Die Regisseurin Sabine Michel hat Sabine und zwei andere Pegida-Anhänger über ein Jahr lang in ihrer Heimatstadt begleitet – auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. Des Weiteren handelt es sich um René Ban, 51, Hausmeister und ehemaliger Pegida-Vize, der sich einst wegen Lutz Bachmann von Pegida distanzierte und nun wieder mitläuft. Der dritte ist Daniel Heimann, Flüchtlingskind, Katholik und mittelständischer Unternehmer in Pirna. Er hat den rechten Heimatverein „Pro Patria Pirna“ gegründet.

Absurd und doch real

Sabine Michel lässt in ihrer Dokumentation die drei Protagonisten reden, hält sich mit Kommentaren zurück. Montags in Dresden ist kein Film über Pegida, er fragt nach den privaten Gründen für das patriotische Aufbegehren. Es ist ein Film über absurde und reale Ängste der Gegenwart.

Diskussion gewünscht

Nach der Filmvorführung diskutieren Regisseurin Sabine Michel und Professor Dr. Joachim Valentin, Direktor Haus am Dom, Frankfurt. Es moderiert Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ). Die Veranstaltung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung findet in Kooperation mit dem Kulturamt Wiesbaden statt.

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