„meschugge“, der starke Zischlaut in der Mitte und das wuchtige ›ugg‹ bilden eine überzeugende Lautkombination, die das Wort vor allem in Berlin und anderen Großstädten durchgesetzt haben.

Der Ursprung des Wortes meschugge ist geklärt, und wenn Sie sich jetzt fragen, wer oder was denn verrückt ist – kleiner Tipp: Schalten Sie mal die Nachrichten ein. Oder fahren Sie mit dem Zug, laufen Sie durch die Fußgängerzone, den Supermarkt oder setzen Sie sich ins Café.

thalhaus Thetaer, kurz gefasst

Frank Fischer – meschugge
Wann: Donnerstag, 30. Mai 2019, 20:00 Uhr
Wo: thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 22,00 Euro im Vorverkauf, ermäßigt 17,00 Euro, an der Abendkasse teuerer

Egal ob Trump, Putin oder die Frau vor Ihnen an der Kasse, der Mann am Fahrkartenschalter – ständig hat man den Eindruck, von Menschen umgeben zu sein, bei denen im Kopf nicht alles ganz rund läuft. Das geht dem Kabarettisten Frank Fischer nicht anders. Nur das jede noch so kleinliche Ungewöhnlichkeit für Fischer ein Stück Nährboden seiner Programme ist.

„Die Mischung, mit der Fischer aufwartet, hat etwas ganz Eigenes, ist dynamisch und unverbraucht.“ – Göttinger Tageblatt

Fischer hat sie alle beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kommt er ins Gespräch mit schwer verständlichen Sachsen, hessischen Nazis und einer schwäbischen Frauen-Reisegruppe. Er berichtet über ungewöhnliche Menschen, verrückte Situationen und gibt nebenbei wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt für sich und andere zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen kann.
Stellt sich abschließend nur noch die Frage: Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind wir am Ende vielleicht selbst meschugge?

 

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