Wir sitzen im Büro, am Küchentisch, am Sofa. Der tägliche Ausgleich fehlt vielen. Fitnessstudios sind geschlossen. Sportkurse werden nicht angeboten, – Laufen geht aber.

Heute schon laufen gewesen? Täglich hören wir neue Zahlen und Fakten rund um das Thema Corona. Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie ihr Immunsystem möglichst fit machen sollen, um entspannt durch den Alltag gehen zu können. Die beste Möglichkeit hierfür bietet Sport. Er härtet nicht nur ab, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Das ist Grund genug, auch für eher unmotivierte Menschen durchzustarten und verschiedene Sportarten auszuprobieren.

Individualsport rückt in den Fokus

Das Vereinsleben in Wiesbaden und der ganzen Republik steht im Moment weitgehend still. Wer bisher seinem Sport in einer Mannschaft nachgegangen ist, muss sich gezwungenermaßen anderen Sportarten zuwenden. Was für Teamplayer auf den ersten Blick schwer erscheint, wird mit der passenden Auswahl der Sportart zum Kinderspiel. Dabei sind durch die Pandemie in erster Linie Individualsportarten in den Mittelpunkt gerückt worden. Auf diese Weise ist man bestens gerüstet, wenn die Saisons in Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Volleyball wieder aufgenommen werden können. Wichtig ist es dabei auch, einen guten Mix zwischen Kraft- und Ausdauertraining zu finden, da die meisten Sportarten Anforderungen an beide Komponenten stellen.

Mehr Muskeln dank der richtigen Geräte

Wer sein Hauptaugenmerk eher auf den Kraftsport richten möchte, wird um die Frage nach geeigneten Trainingsgeräten nicht herumkommen. Selbstverständlich sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht immer eine gute Idee. Gerade Einsteiger lernen so, ein erstes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln. Des Weiteren lassen sich Überlastungen durch diese Art des Trainings nahezu ausschließen. Wem dies allerdings zu langweilig ist, wird bei Spezialisten für die Bereitstellung des richtigen Trainingsmaterials schnell fündig. Egal, ob man sich für Hanteln oder Kraftgeräte wie Beintrainer entscheidet – es ist für jeden Typ Sportler etwas dabei. Sieht man einmal erste Fortschritte und baut Muskulatur auf, wird das geregelte Training bald zum Selbstläufer.

Lauf-Workout

Lauf-Workout ©2021 Daniel Reche auf Pixabay

Auch das Herz will trainiert werden

Beim Thema Muskulatur wird nicht selten vergessen, dass auch das Herz ein Muskel ist, der trainiert werden will. Geeignet sind hierfür besonders Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren. Attraktiv an diesen Sportarten ist natürlich im Besonderen, dass sie an der frischen Luft stattfinden, was für die geistige Frische immer von Vorteil ist. Wer allerdings auch für diese Sportarten das Training in den eigenen vier Wänden bevorzugt, kann sich mithilfe eines Crosstrainers oder eines Laufbandes ebenfalls gut vorbeireiten. Angebote im Internet erweitern die Bandbreite nochmals zusätzlich.

Keine Angst vor dem Lockdown dank Sport

Ein weiterer Vorteil von Sport in Zeiten der Krise ist die Flexibilität. Da auch die Politik um die Wichtigkeit eines gesunden Lebenswandels weiß, wird Individualsport auch weiterhin erlaubt bleiben – auch in Zeiten, in denen etwa die  Ausgangssperre gilt. Laufen darf man aktuell bis 24:00 Uhr. Wer also noch nicht damit angefangen hat, einem regelmäßigen Training nachzugehen, wird spätestens jetzt dazu motiviert. Am Ende profitier nicht nur die körperliche Fitness davon, sondern auch die geistige Ausgewogenheit verbessert. Unter dem Strich sind ein ausgeglichenes Gemüt und ein starkes Immunsystem die besten Rezepte, um mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.

Foto oben 5132824 auf Pixabay

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Die offizielle Internetseite des Landessportbund Hessen finden Sie unter www.landessportbund-hessen.de.

 

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