Die ESWE Versorgungs AG, Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, WiTCOM GmbH, ESWE BioEnergie GmbH, ESWE Taunuswind GmbH und zu je 50 Prozent die KMW und die KWI sind ein wirksamer Stabilitätsanker für Wiesbaden.

Seit über 90 Jahren sorgt ESWE in Wiesbaden für eine zuverlässige Energieversorgung der Bürger. Die Aktiengesellschaft trägt durch Gewinnausschüttung, Abgaben und Steuern zur positiven Entwicklung der Landeshauptstadt bei. Als Partner vor Ort unterstützt der Dienstleister Vereine und Organisationen. Aber die Bedeutung von ESWE Versorgung für Stadt und Region ist noch weitaus höher – das zeigt sich gerade während der Pandemie. Im Auftrag von ESWE hat die Conoscope GmbH jetzt eine umfangreiche Standortbilanz für die Unternehmensgruppe erstellt. Auch in Zeiten von Corona ist ESWE ein echter Stabilitätsanker in der Region rund um Wiesbaden, macht „Conoscope“-Geschäftsführer Thomas Lehr deutlich. Er stellte am Freitag die Ergebnisse der Standortbilanz zusammen mit dem ESWE-Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, sowie ESWE-Vorstand Ralf Schodlok und Jörg Höhler vor.

„Unsere Input-Output-Analyse arbeitet mit Daten des Statistischen Bundesamtes, die wir auf die regionale Wirtschaftsstruktur angepasst haben. Bei der Berechnung von Steuereffekten haben wir die Wirkungen für Gemeinden, das Land Hessen und den Bund berücksichtigt. Das ganze Modell konnten wir zusätzlich an die Pandemiesituation anpassen.“ – Thomas Lehr, Geschäftsführer Conoscope

Untersucht wurden die regionalwirtschaftlichen Effekte der gesamten ESWE Gruppe, zu der die ESWE Versorgungs AG, Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, WiTCOM GmbH, ESWE BioEnergie GmbH, ESWE Taunuswind GmbH und anteilig zu je 50 Prozent die KMW und die KWI zählen. Als Grundlage dienten Daten zu Lieferungen und Leistungen aus den verschiedenen Wirtschaftszweigen, Löhnen und Gehältern der Beschäftigten sowie Zahlungen von Steuern und Abgaben. Alle Daten wurden für die Region Wiesbaden aufbereitet. Den Experten war wichtig zu erfahren, wie viele Beschäftigte in der Region von ESWE profitieren und wie viele Einkommen an die Bürger fließen. Es ging darum, wie groß der Beitrag von ESWE zu den öffentlichen Haushalten ist und in welchem Umfang die Unternehmensgruppe der regionalen Wirtschaft nutzt.

„Die Analyse der Zahlungsströme belegt sehr gut die wirtschaftliche Verknüpfung der ESWE Gruppe mit der Region.“ – Thomas Lehr, Geschäftsführer Conoscope

Bei den untersuchten Wirkungsebenen unterschieden die Conoscope-Analysten direkte Effekte wie die Beschäftigung innerhalb der ESWE Gruppe und die Wertschöpfung der Gruppe, indirekte Effekte aufgrund von Aufträgen von Subunternehmen und induzierte Effekte, die durch Konsumausgaben von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstehen. Berücksichtigt wurden nur Effekte in der Region Wiesbaden, bspw. Beschäftigte mit Wohnsitz oder Lieferanten mit Unternehmenssitz in der Region. Das beeindruckende Ergebnis: 281,5 Millionen Euro der Wirtschaftsleistung der Region Wiesbaden gehen direkt oder indirekt auf die Geschäftstätigkeit der ESWE Gruppe zurück.

„Die direkte Wertschöpfung beträgt 187,5 Millionen Euro. Und jeder Euro, der durch die ESWE in der Region erwirtschaftet wird, ist mit weiteren 50 Cent Wertschöpfung in der Region verknüpft. Wiesbaden und die Region profitieren also spürbar von ESWE.“ – Thomas Lehr, Geschäftsführer Conoscope

Die ESWE Unternehmensgruppe beschäftigt insgesamt 936 Mitarbeiter. Jeder Arbeitsplatz hängt wiederum mit weiteren 1,2 Arbeitsplätzen zusammen, sodass zusätzlich 2065 Arbeitsplätze auf die wirtschaftliche Verflechtung zurückgehen. Lehr hält fest, dass die öffentlichen Haushalte einen hohen Gewinn aus der wirtschaftlichen Kraft der Gruppe ziehe. So gingen 2020 etwa durch Gewinnabführungen 33,4 Millionen Euro in die Region, durch Steuern und Abgaben flossen weitere 35,7 Millionen Euro an Wiesbaden und das Land Hessen. Hinzu kamen 5,7 Millionen Euro an regionalem Steueraufkommen aus den regionalwirtschaftlichen Effekten. Das macht zusammen 74,8 Millionen Euro.

„In Pandemiezeiten konnten wir nicht nur unserem Versorgungsauftrag uneingeschränkt nachkommen, wir sind auch unserer Politik des guten Services bei fairen Preisen treu geblieben. Wir investieren weiterhin in unsere Angestellten, in die Ausbildung und in den Stadtausbau.“ – Ralf Schodlok Vorstandsvorsitzende der ESWE Versorgungs AG und Jörg Höhler Vorstandsmitglied

Die Bilanz zeige in eindrucksvoller Weise, welche immense Bedeutung ESWE für die Landeshauptstadt und die gesamte Region habe, meint der Aufsichtsratsvorsitzende der AG, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Die Unternehmensgruppe ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, Versorger und Infrastrukturdienstleister. Sie beweist auch immer wieder, dass Bürger sich zu jeder Zeit auf sie verlassen können.

Deutschlands wertvollste Arbeitgeber

Bestätigt wird die „Conoscope“-Analyse übrigens von einer aktuellen Studie der renommierten Fachzeitschrift WirtschaftsWoche: In der Untersuchung Deutschlands wertvollste Arbeitgeber mit hohem Beitrag fürs Gemeinwohl landet ESWE Versorgung unter 2130 Unternehmen aus der gesamten Bundesrepublik mit einem Mittelwert von 2,96 auf Platz 851 – knapp hinter z. B. Lilly Deutschland (2,95/826) oder Coface (2,95/833) und vor so bekannten Marken wie Bunte (2,97/885), Birkenstock (2,97/906) oder McDonald’s (2,98/925).

Foto oben ©2021 Paul Müller

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Die offizielle Internetseite von ESWE Versorgung finden Sie unter www.eswe-versorgung.de.

 

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