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Raunächte, ein Baum im dunkeln auf seiner Lichtung im Nebel.

Die Magie der Raunächte: Alte Bräuche liegen im Trend

Zwischen Weihnachten und dem Fest der Heiligen Drei Könige ranken sich die mystischen Tage der Raunächte, umwoben von uralten Mythen und Traditionen. Ein Phänomen, das wieder verstärkt Aufmerksamkeit auf sich zieht – aber wieso?

Volker Watschounek 7 Monaten vor 0

Zwölf Nächte dauern die Raunächte. Jede Nacht steht für einen Monat. Die Nacht vom 25. auf den 26. für de Januar, die vom 26. auf den 27. für Februar …

In Bezug auf die germanischen Gottheiten haben die Raunächte mit der Wintersonnenwende in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember beginnen. Diese Zeit markiert den Übergang in eine Periode des Wandels und der Reflexion.

Die Bedeutung der dieser umworbenen Nächte ist vielschichtig und reich an alten Überlieferungen. Früher glaubte man fest daran, dass in dieser Zeit die Tiere die Fähigkeit zur Sprache erhielten. Um sich vor bösen Geistern zu schützen, wurden daher Häuser und Ställe mit Weihrauch ausgeräuchert, eine Praxis, die tief in der Folklore verwurzelt ist.

Zwölf Nicht, zwölf Monate

Heute ist für viele das Abschließen des alten Jahres und der Beginn des Neuen symbolisch mit einer Reinigung mittels Räucherwerk verbunden. Dabei wird jeder Raunacht symbolisch ein Monat des kommenden Jahres zugeordnet. Der 25. Dezember steht für Januar, der 26. Dezember für Februar und der 5. Januar für Dezember.

Wäsche waschen verboten

Überlieferungen zufolge durfte im Haus während der Raunächte keine Unordnung herrschen, und auch keine weiße Wäsche auf der Leine hängen. Es durften auch keine Wäscheleinen gespannt sein, da sich in diesen die Wilde Jagd verfangen könnte. Frauen und Kinder sollten nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht mehr alleine auf der Straße sein. Darüber hinaus darf nicht Karten gespielt werden

Das Aberglauben umwobene Verbot des Wäschewaschens zwischen den Jahren wird selbst heute noch von manch einem befolgt. Er basiert weniger auf dem Akt des Waschens selbst, sondern vielmehr auf dem Trocknen an der Leine. Denn in der aufgehängten Wäsche könnten sich leicht Dämonen verfangen.

Tradition und Bräuche

In einer Zeit, in der die Menschen zunehmend nach Wegen suchen, um alte Traditionen und Bräuche wieder aufleben zu lassen, erlangen die Raunächte eine neue Relevanz und locken mit ihrem mystischen Flair und ihrer tiefen kulturellen Verwurzelung.

Foto oben: 2023 Volker Watschounek

Rund um das Thema Weihnachten gibt es hier einiges.

Eine Definition der Raunächte und weitere Ausführungen finden Sie unter www.wikipedia.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.