Fehlt Medien beim berichten originales Bildmaterial, stellen sie Szenen auch mal mit Spielzeuig nach. Harald-Schmidt hat sich in seiner Show der Methode bedient, um deutsche Hochkultur zu erklären. Theaterwissenschaftlerin Dagmar Borrmann erklärt nicht, sie führt auf.

Bei Richard Wagner gibt es nur ein Entweder-Oder: die einen würden schlankweg ihre Großmutter für eine Premierenkarte in Bayreuth verkaufen. Den anderen ist er zu laut, zu lang und zu bombastisch. Dazwischen klafft ein tiefer Graben – und auf die Menschen dazwischen wirkt dieses Stück, wie für sie gemacht.

Theater im Pariser Hof, kurz gefasst

Was: „Der Ring des Nibelungen – Die Playmobilshow“
Wann: Freitag, 31. März 2017, 19:30 Uhr
Wo: Theater im Pariser Hof,
Eintritt: 19,00 Euro, 5 Euro Ermäßigung für Schüler/innen, Studenten/innen, Auszubildende und Kinder (bis 6 Jahre)
Kartenreservierung: Telefon +49 611-44764644 oder online hier.

„Der Ring des Nibelungen – Die Playmobilshow“ bietet Wagners „Ring“ in flotten 80 Minuten, mit Original-Wagner-Soundtrack und Sängern, die nie heiser werden, weil sie aus Plastik sind. Die Dramaturgin Dagmar Borrmann erzählt und spielt den kompletten „Ring“ mit Playmobilfiguren und beweist damit: Wagner kann sehr komisch sein. Damit alle alles sehen können, wird das Ganze gefilmt und auf eine Leinwand gebeamt.

Wann, wo und wie viel?

Nach dem krachenden Erfolg der Premiere im Dezember 2015 ist die wohl außergewöhnlichste Inszenierung von Wagners „Ring“ jetzt wieder im Programm des Theaters im Pariser Hof. Nämlich am Freitag, 31. März, um 19:30 Uhr, in der Spiegelgasse 9 in Wiesbaden. Das Video gibt einen kleinen Vorgeschmack!

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