In Rekordzeit erweitert ESWE Versorgung den Innenstadt-Anschluss und führt die Landeshauptstadt näher an die Klimaziele 2030

Wenn es jetzt draußen wieder kälter wird und in den Häusern und Wohnungen die Heizungen hochfahren, dann feiert das Rathaus eine zukunftsweisende Premiere, denn ab sofort sorgt im Neuen Rathaus klimaschonende Fernwärme für behagliche Temperaturen.

Seit 2016 wird das ESWE-Fernwärmenetz in Richtung Innenstadt erweitert und jetzt ist es auch im Herzen Wiesbadens angekommen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

In Rekordzeit hat die ESWE Versorgungs AG in Zusammenarbeit mit dem Energiemanagement des Hochbauamtes der LH Wiesbaden rund 330 Meter doppelläufige Fernwärmeleitungen in koordinierten Arbeitsschritten verlegt und gleichzeitig 300 Meter Gas- und Wasserleitungen erneuert (wir berichteten). Zudem wurden Fernwärme-Übergabepunkte für den Hessischen Landtag und die neue Gewerbeimmobilie in der Ellenbogengasse realisiert, die bei Fortschritt der Renovierung beziehungsweise des Hochbaus einfach angeschlossen werden können.

„Mein Dank gilt allen Projektbeteiligten, denen es gelungen ist, eine Baustelle an dieser exponierten Stelle höchst professionell, mit guter Kommunikation und in Rekordzeit fertigzustellen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Bei der Umsetzung der Fernwärmeversorgung für das Neue Rathaus sowie für das Alte Rathaus/Standesamt hat die ESWE Versorgungs AG auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt zurückgegriffen. Gemeinsam haben beide bereits Projekte wie beispielsweise an der Oranienschule und der Jahnschule verwirklicht.

„Für uns gab es keine Corona-Pause, und wir sind sehr froh, dass wir die Zeit ohne Zwischenfälle effektiv nutzen konnten. Da im Zuge der Hygieneanordnungen in diesem Jahr viele Veranstaltungen ausfallen mussten, auf die der ursprüngliche Bauplan Rücksicht genommen hatte, konnten wir die Arbeiten schneller als geplant fertigstellen.“ – Jörg Höhler

Der Wiesbadener Energiedienstleister ESWE meldet die Fertigstellung des gesamten Fernwärme- und Rohrbauprojektes am Schlossplatz. ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok und Vorstandsmitglied Jörg Höhler nahmen die Anlage im Neuen Rathaus bereits in der ersten Novemberwoche zusammen mit dem Hausherrn, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, und dem Dezernenten für Stadtentwicklung und Bau, Stadtrat Hans-Martin Kessler, symbolisch in Betrieb.

„Der Ausbau unseres Fernwärmenetzes ist eine klare Investition in die Zukunft. Durch diese Maßnahme werden städtebaulich wichtige Gebäude ökologisch sinnvoll beheizt und kommen dabei ohne eigene Heizzentrale aus.“ – Ralf Schodlok, ESWE-Vorstandsvorsitzender

Auch das im Rohbau befindliche Museum Ernst wird künftig mit Fernwärme versorgt. Der Anschluss ist für Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres geplant.
Der Anschluss des Rathauses an das Fernwärmenetz sei ein weiterer Schritt auf dem Weg, die städtischen Liegenschaften nach und nach mit einer klimafreundlichen Energie- und Wärmeversorgung auszustatten, erläutert Stadtrat Hans-Martin Kessler. Nach der Optimierung der Heizzentrale durch das Energiemanagement des Hochbauamtes und dem Anschluss des Rathauses an das Fernwärmenetz der ESWE würden nun jährlich ca. 160000 Kilogramm klimaschädliches CO2 eingespart. Das seien rund zwei Drittel der bisherigen CO2-Emissionen, die nun vermieden werde. Auch finanziell ist langfristig mit einer Amortisierung zu rechnen.

Zukunftstechnologie Fernwärme

Der Umbau auf Fernwärme hat 399649 Euro gekostet, diese Kosten wurden im Haushalt 2019 und 2020 bereitgestellt. Das sind ca. 10000 Euro weniger als veranschlagt.

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Die offizielle Internetseite von ESWE Versorgung finden Sie unter www.eswe-versorgung.de.

 

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