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Chez Madlen in der Neugasse

Chez Madlen: Ein Hauch Paris in der Neugasse

Chez Madlen bringt französische Lebensart in die Neugasse. Mit handgemachten Croissants, wechselnder Regionalkarte und eigener Feinkost-Boutique lädt das Bistro dazu ein, kulinarisch durch Frankreich zu reisen – samt kleiner Stilfrage rund um den Milchkaffee im Glas.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Chez Madlen serviert Croissants, Galettes mit französischen Flair – unde nimmt Sie mit auf eine Tour durch die französische Küche.

Wir haben in Wiesbaden ein weiteres Stück Frankreich entdeckt – und das mitten in der Neugasse. Chez Madlen öffnete eine Woche vor Weihnachten seine Türen und lädt dazu ein, das ganze Jahr kulinarisch durch Frankreich zu reisen. „Wir wollten die französische Lebensart nach Wiesbaden bringen“, sagt Bettina Berge. Die Idee stammt von Marie Bockstaller, einer gebürtigen Französin, die mehr als ein Jahr an Konzept, Karte und Atmosphäre des Café gefeilt hat.

Chez Madlen, kurz gefass

Adresse: Neugasse 21, 65183 Wiesbaden
Öffnungzeiten: Dienstag bis Samstag 9:00 bis 18:00 Uhr

Blick in die Speisekatrte
Frühstück
Le vital • 14,90 Euro (hausgemachtes Brot, frische Butter, Käsevariation, Granola mit Joghurt, Obst, Orangensaft)
Le sucre • 9,90 Euro (hausgemachtes Croissant, hausgemachte Madleine, Marmelade, Orangensaft)
Le salé • 9,90 Euro (haugemachtes Brot, frische Butter, Wurstvariation)
Etagere Gourmet für zwei Personen •48,90 Euro (von allem etwas, dazu Lachs, Frischkäse und Sekt)

Kaffee
French Press • 3,90 Euro | Espresso • 2,70 Euro | Espresso Macciato • 2,90 Euro | Americano • 3,70 Euro Café au lait • 4,20 Euro

Wer das es betritt, spürt sofort den französischen Flair. Warmes Licht fällt auf kleine Holztische, Gläser klirren, Stimmen mischen sich. Die Bedienung begrüßt freundlich, lächelt, erklärt geduldig die Karte. Gastlichkeit zeigt sich hier nicht als Behauptung, sondern im täglichen Miteinander.

Frühstück, Feinkost, Frankreich

Chez Madlen verbindet Bistro und Boutique. Nebenan, ein Raum weiter, stehen Regale mit französischer Feinkost. Gäste kaufen Wein, Butter, Teller oder gleich das Glas, aus dem sie ihren Kaffee trinken. Alles, was auf dem Tisch steht, findet sich auch im Verkaufsraum wieder. Das Konzept greift ineinander.

Das Croissant wird nicht als Teigling geliefert, es kommt frisch aus der eigenen Bachstube. Die Bäcker verarbeiten französisches Mehl und Butter aus der Bretagne. Für 3,20 Euro liegt es auf dem Teller, außer Haus kostet es 2,90 Euro. Die Madeleines gelten als heimliche Stars. UNd die gibt es zum Kaffee anstatt Keks.

Der Milchkaffee? Er kommt im Glas für 4,20 Euro. Ein kleiner Stilbruch? Denn klassisch serviert man einen Café au Lait in Frankreich in einer großen Tasse oder Schale, ohne Milchschaum, schlicht, direkt, so wie der Name es sagt. So war es früher zumindest: ganz gleich ob in Ruoms an der Ardeche, in Marseille, Nizza oder Paris? Das Glas erinnert eher an Systemgastronomie als an Pariser Straßencafés. Vielleicht folgt das Haus hier modernen pragmatischen Abläufen. Dem Geschmack schadet es nicht – doch der Purist hebt kurz die Augenbraue.

Jeden Monat eine neue Region

Jeden Monat reist die Karte weiter. Im Januar dominierte französische Winterküche, im Februar prägt die Bretagne das Angebot. Eine herzhafte Galette aus Buchweizen füllt das Team mit Schinken, Käse und Ei oder mit Béchamel und Pilzen. Im nächsten Monat geht es in den Norden, vielleicht ins Hauts-de-France oder in die Normandie. Und vielleicht können wir dann dort eine Tarte au Maroilles oder eine Carbonnade Flamande probieren. Oder typische Gerichte aus der Normandie, etwa einen guzten Camenbert oder eine Tarte Normande? Lassen wir uns überraschen. Sicher ist, das ganze Jahr über wandert das Bistro Monat für Monat kulinarisch durch ganz Frankreich.

Donnerstag bis Samstag bleibt das Café künftig länger offen. Und wenn in der Neugasse der Nachmittag milder wird und die Sonne die Terrasse streift, wechselt das Cafe Chez Madlen den Takt. Aus Frühstück wird Feierabend, aus Café wird Apéro. Klein, fein, französisch – mit Spritz-Varianten und kleine Käse- und Wurstplatten. Sonntags brunchen Gäste nach Anmeldung ab 10:00 Uhr und Etageren prägen die Tische. Dienstags bis samstags öffnet Chez Madlen von 9 bis 18 Uhr.

Chez Madlen zeigt, wie Wiesbaden kulinarisch wächst – mit Mut, Butter und einem Hauch Bretagne.

Bild oben ©2026 Wiesbaden lebt!

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