Der SVWW will zurück zu alter Stärke finden und nach letzten Rückschlägen wieder Punkte holen.
Der SV Wehen Wiesbaden geht mit klarer Haltung in das Heimspiel gegen SV Waldhof Mannheim. Die vergangenen Tage haben Spuren hinterlassen – sportlich wie mental. Drei Niederlagen in der englischen Woche haben das Team aus dem Rhythmus gebracht. Wiesbaden zieht aber keinen Schlussstrich, sondern setzt neu an.
34. Spieltag, SV Wehen Wiesbaden – Waldhof Mannheim
Wiesbadne ist in den letzten vier Spielen ungeschlagen
| Datum | Wettbewerb | Heim | Gast | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 22.11.2025 | 3. Liga | SV Wehen Wiesbaden | SV Waldhof Mannheim | 1:0 |
| 05.04.2025 | 3. Liga | SV Wehen Wiesbaden | SV Waldhof Mannheim | 1:1 |
| 27.10.2024 | 3. Liga | SV Waldhof Mannheim | SV Wehen Wiesbaden | 1:1 |
| Herbst 2024 | 3. Liga | SV Wehen Wiesbaden | SV Waldhof Mannheim | 3:0 |
Im Training wird gearbeitet, gesprochen, korrigiert. Die Mannschaft kehre bewusst zu den Grundlagen zurück. Sie gehe wieder aggressiver in Zweikämpfe, verschiebe kompakter, suche gemeinsam Lösungen, so Daniel Scherning im Spietagsinterview. Der Fokus liegt auf Intensität und Klarheit im Spiel gegen den Ball – und auf mutigen Aktionen nach vorne.
Training mit Zug – und klarer Botschaft
Die Trainingswoche verlief intensiv. Viele Spielformen, viele direkte Duelle, viele Momente, in denen es ums Gewinnen geht. Das Trainerteam forderte, die Mananschaft zieht mit. Gleichzeitig versucht Wiesbaden, die Leichtigkeit zurückzuholen. Denn die fehlte zuletzt. Die Offensive blieb zu oft hängen, Chancen wurden nicht konsequent ausgespielt. Wiesbaden will Räume besser erkennen, schneller bespielen, klarer abschließen.
Auch Standards rückten beim training in den Fokus. Sie sollen wieder ein Mittel werden, um Spiele zu öffnen.
Mannheim bringt Qualität und Selbstvertrauen
Der Gegner reist mit breiter Brust an. Mannheim liegt in der direkten Bilanz leicht vorne: sechs Siege aus 13 Duellen, während Wiesbaden nur zwei Erfolge verbuchte. Fünf Begegnungen endeten unentschieden. Die Mannheim von Trainer Luc Holz überzeugt vor allem im Ballbesitz. Sie bewegt sich flexibel, nutzt Räume geschickt und bringt Tempo in die Tiefe. Spieler wie Boyd geben Präsenz im Strafraum, andere sorgen für Dynamik und Variabilität.
Für Wiesbaden bedeutet das: wach bleiben, kompakt stehen, konsequent verteidigen – und im richtigen Moment selbst zuschlagen.
Wer ist dabei, und wer nicht?
Beim SV Wehen Wiesbaden muss das Trainerteam vor dem Spiel gegen SV Waldhof Mannheim auf zwei Spieler verzichten: Gino Fechner fällt mit einer Muskelverletzung aus, Orestis Kiomourtzoglou steht nach reduzierter Belastung unter der Woche ebenfalls nicht zur Verfügung. Gelbgesperrte Spieler gibt es aktuell nicht, Wiesbaden geht also ohne Sperren in das Heimspiel. Alle übrigen Akteure stehen zur Verfügung, sodass der Kader trotz der Ausfälle insgesamt breit und flexibel besetzt ist.
Am Sonntagabend soll sich zeigen, ob der Reset gelingt. Die Arena bietet die Bühne, das Team will liefern. Wiesbaden will das Spiel annehmen, den Rhythmus bestimmen, den Gegner unter Druck setzen. Die Mannschaft sucht nicht nur Punkte. Sie sucht das Gefühl zurück, Spiele wieder kontrollieren zu können.
Und genau darin liegt die eigentliche Aufgabe.
Archivfoto – Fatih Kaya ©2026 Volker Watschounek
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