Drei Flüsse: Saar, Main, Necker. Im Herzen von Deutschland prägen sie Menschen und Landschaften und sind außerhalb ihrer Regionen nur wenig bekannt – auch der deutsch-französischer Grenzfluss, die Saar.

Romantisch und modern, deutsch und französisch, handfest und kapriziös: Die Saar ist ein kleiner Fluss mit vielen Gesichtern. „Wir begegnen außergewöhnlichen Menschen am Fluss wie Olivier Kirsch, dessen Vater im Zweiten Weltkrieg erst für die Deutschen und dann für die Franzosen kämpfte“, wird Thomas Radler am Freitag im Caligari wieder erzählen.

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

Dokumentarfilm – „Die Saar – ein Fluss und seine Geschichte“
Wann: Freitag, 14. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, er

Heute wohnt Olivier, der nach Feierabend in einer Rockband singt und sein Leben der deutsch-französischen Aussöhnung verschrieben hat, in einem liebevoll restaurierten Schleusenwärterhäuschen am alten Saarkanal. Vierzig Kilometer flussabwärts gestaltet der junge Graffiti-Künstler Tarik Yilmaz an der „Wall“, einer großen Freifläche an der Saarbrücker Stadtautobahn, seine großformatigen Street Art-Bilder.

Romantischen Auenlandschaften

Leben und Arbeit flossen an der Saar immer ineinander, schon wenige Jahre nach dem Krieg rauchten die Schlote wieder in den riesigen Hochöfen in Völklingen. Und nach der Arbeit fuhr man auf improvisiert zusammengezimmerten Holzbohlen Wasserski. Heute finden sich riesige Schleusen für Frachtschiffe, die kaum noch kommen, neben romantischen Auenlandschaften. Es sind diese außergewöhnlichen Kontraste, die den Fluss auch nach dem umstrittenen Jahrhundertprojekt Saarkanalisierung bis heute prägen.

Oben eingebunden ist eine Arte Dokumentation über Land, Leute und Saar.

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