Wir sind es inzwischen gewohnt, das leicht machbare Sonderwünsche in der Gastronomie beachtet und umgesetzt werden. Das ist nicht überall der Fall.

Unser Gastautor ist Südhesse. Als Untertaunus-Mensch hat er viele Jahre in Taunusstein und in Wiesbaden gelebt. Auch wenn er inzwischen in Darmstadt wohnt, seine Wurzeln lassen sich nicht zu verbiegen – und so schwelgt er stets in Erinnerungen. Sie bringen JS immer wieder an Orte und in Lokalitäten, die er gerne hat(te). Vergangene Woche war er zu Gast im Cafe Schwayer in Mainz. Nach einem Jahr Abstinenz wollte er sich im Volkspark  gut erholen und gut speisen… Wollte!

„Super nette Bedienung, den ganzen Nachmittag hier verbracht. Mir wurde sogar in persönlicher Hinsicht geholfen.“ – Martin Eggers, Google-Bewertung vor einem Jahr

Vor gut einem Jahr war JS im Mainzer Volkspark noch Stammgast. Er pflegte einen guten Kontakt zu Herrn Mayer, dem damaligen Pächter. Und wenn jemand JS nach einem Tipp zum Ausgehen fragte, zählte das Schwayer oft mit zu den von ihm empfohlenen Lokalitäten. Zählte, denn nach vergangene Woche kann er es beim besten willen nicht mehr weiter empfehlen. Was ist geschehen?

Essen ist ok aber leider waren die Bedienungen äußerst unfreundlich. Mit Gastfreundlichkeit hat das leider wenig zutun.“ – Christian Stauer, Google-Bewertung vor 6 Monate

Für den ersten Eindruck braucht es eine Zehntelsekunde. Mehr ist nicht nötig um die Tendenz beim Bewerbungsgespräch, im Hotelzimmer oder eben beim Essen festzulegen. Im Café Schwayer scheint man dies zu verkennen. Als unser Gastautor das Schwayer besuchte, waren die  Tische in der üblichen Stoßzeit leer – früher war es ohne Voranmeldung nur schwer möglich in dem Café zu brunchen. Die Erklärung findet JS im ersten Eindruck.

Minuspunkt, man kann nur ein Buffet Frühstück zu sich nehmen. Zwar sehr reichhaltig, ein kleines Frühstück, z.B. Kaffee mit Croissant geht nicht, – Philipp Sebastian, Google-Bewertung vor 3 Monate

Wurde früher schon des öfteren die Sauberkeit der Toiletten bemängelt, wird inzwischen auch mal das ganze Ambiente kritisiert – und der Service Außenbereich. In den Augen von JS war dieser dreckig und  das Personal so flexibel wie eine Bahnschranke. Fürs Buffet war der Appetit von JS an diesem Tag einfach zu gering. Als er sich nach einer Alternative erkundigte, blieben ihm laut Servicekraft… nur Getränke. Als er dazu ein kleines Rührei bestellen wollte, wurde ihm schroff geantwortet: „Das gibt’s am Buffet. Was anderes kann ich Ihnen nicht anbieten! – Ab 11:30 Uhr können Sie dann etwas zu Essen bestellen. Um kurz vor 11:30 Uhr erklärte die Bedienung dann, dass es Essen erst ab 13:00 Uhr gäbe.

„Zwei Essen bestellt, ich bekam meines nach 10 Minuten, das Essen meiner Frau konnte trotz mehrmaliger Reklamation und tiefem Bedauern des unfähigen Kellners, selbst nach 45 Minuten nicht serviert werden.“ – Ricardo Schwarz, Google-Bewertung vor 1 Woche

Als ich darum gebeten habe, mit einer leitenden Person die ja in einem laufenden Gastronomiebetrieb vor Ort anwesend sein muss zu sprechen, wurde mir nur erklärt entweder könne ich es bei ihr (der Bedienung) selbst los werden oder müsste! eine Mail schreiben der Geschäftsführer wäre nicht da… keinerlei Flexibilität was ist denn der Hintergrund der Beschwerde, warum??? Das wollte sie alles nicht wissen! Immerhin war wohl das Buffer-Essen durchaus annehmbar – laut den Aussagen der Begleitung von JS.

Fazit Café Schwayer: nicht empfehlenswert – „Schade das es gerade wieder den Bach so runtergeht.“

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