„Weihnachten war eine ganz aufregende Zeit. Es war dunkel, vom Tonband kam Glockengeleut – diese Aufregung, das Christkind kommt, fand ich immer richtig schön.“

Dr. Antje Lehnert, Geboren 05.10.1965 in Wiesbaden. 1985 Abitur an der Martin Niemöller Schule. Von 1985 bis 1991 Medizinstudium an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Praktisches Jahr am Städtischen Klinikum in Ludwigshafen. Seit 28 Jahren Ärztin in der Frauenklinik des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden. Nach der Facharztausbildung und der Elternzeit seit 2000 konzentriert sie sich auf die Betreuung von Patientinnen mit Brust- oder Genitalkarzinomen. Lehnert leitet die  interdisziplinäre Tumorkonferenz der Frauenklinik und des Studiensekretariates. Sie ist deit 2012 Oberärztin.

Mit Wiesbaden ist sie tief verwurzelt. Aufgewachsen in Schierstein und Bierstadt und seit 20 Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Auringen. Ihre beiden erwachsenen Söhne sind aus dem Haus und studieren in Berlin und München. Sportlich ging es bei ihr immer schon zu. Ob 17 Jahre lang als aktive Handballerin oder bei verschiedenen Sportveranstaltungen, z.B. dem 25 Stunden Lauf der WISPO oder beim Ironman 70.3 in Wiesbaden. Antje Lehnert engagiert sich für Krebspatientinnen und -patienten im Verein Leben mit Krebs und in der PRIO Wiesbaden.  Übrigens: Spitzname „Körnchen Sonnenschein“ ( Geburtsname Körner :-).

Dr. Antje Lehnert, Oberärztin im St. Josefs-Hospital

(Fortsetzung) Weihnachten im Walde

… und setzte sie zur Strafe für ihre Bosheit in den Keller.

Einge Tage später, trat Zwerg Knurz wieder zur Tanne und sagte: Guten Morgen, liebe Tanne, wie geht es dir? Und wieder antwortete die Tanne: In brauner Erde halt’ ich mich fest, breite wie die Arme die grünen Äste, ich trage zu jeder Jahreszeit fröhlich mein grünes Nadelkleid. – Recht so, liebe Tanne, sprach der Zwerg, und weil Du so beständig und treu bist, will ich dir einen Auftrag geben. Weil Du Tag und Nacht hier stehst, wie ein getreuer Wächter, sollst du in deinen Zweigen die letzten Sonnenstrahlen auffangen, die in dieser dunekelen und kalten Zeit, auf die Erde fallen. Es sind sehr wenige, darum gib gut acht, dass du mir jedes Stücklein Himmelslicht festhälst. Damit befestigte der Zwerg in den Ästen der Tanne kleine braune Schalen, eine nach der anderen. Die junge Tanne aber hielt ganz still, denn sie war ganz stolz auf diesen Auftrag.

Ruf nach den Vögeln

Zwerg Knurz aber ging in den Wald und kam zu einer hohen Eiche. Er kletterte hinauf,  bis er oben im Wipfel saß, dann ließ er einen lauten Pfiff ertönen. Da kam es von allen Seiten herbeigeschwirrt, alle die flatterten und piepten und hüpften und zwitscherten und kakelten und krakeelten! Es waren die Vögel des Waldes und des Feldes, die der Zwerg zu sich gerufen hatte: Die Meisen und die Finken, der Specht und die wilden Tauben, das Rebhuhn und die Sperber, die Eule und die Krähe und viele, viele Sperlinge, die von den Feldern herbeigeflogen kamen.

Flügelschlagen und Hüpfen, Kakeln und Krakelen

Als alle Vögel still geworden waren, sprach Knurz: Hört, ihr gefiederten Bewohner des Waldes, ich lade euch alle ein, am nächsten Sonntag zu mir zu kommen. Wenn es Tag geworden ist, dann besucht mich und Frau Knorra, und wir wollen Euch Futter streuen soviel ihr haben wollt. Hei, das gab Eiern Jubelschrei – ein Zwitschern und ein Piepen, ein Flügelschlagen und Hüpfen, ein Rufen, ein Kakeln und Krakelen. Dann erhob sich der ganze Schwarm und flog in alle Richtungen davon. Der Zwerg stieg hinab von seiner Eiche und ging, den kleinen Hoppelmann aufzusuchen. Er fand ihn in seinem Lager und sprach: Höre Hoppelmann, ich lade dich ein, am Sonntag mit den beiden jungen Rehen und dem Hirsch Springinsfeld zu einem Frühstück zu mir zu kommen. Wenn es Tag geworden ist, sollt ihr da sein. Nun springe hin und sage es den anderen!“ Der Hase hopste vor Freude ganz hoch und machte sich gleich auf den Weg um Springinsfeld und den Rehen die gute Botschaft mitzuteilen.

Ein wenig Sonne fiel mir in die Äste

Inzwischen war der Tag zu Ende gegangen. Zwerg Knurz hatte mit Frau Knorra noch viele Stunden Reisig und Holz gesammelt um Feuer zu machen, und beide hatten von der Kälte rote Nasen bekommen. Und noch einmal trat der Zwerg zur Tanne. Er sprach zu ihr: Liebe Tanne, hast Du auch die Sonne nicht vergessen? Und die Tanne antwortete: Ein wenig Sonne fiel mir in die Äste. Ich stand ganz stille und hielt sie feste.“ …

(Fortsetzung)

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