Wenn das Knie schmerzt oder die Hüfte streikt, wird jeder Schritt zur Herausforderung. Das JoHo zeiget, wie moderne Medizin Beweglichkeit zurückbringt.
Es beginnt oft schleichend. Ein Ziehen im Knie nach dem Spaziergang, ein Stechen in der Hüfte beim Aufstehen. Wer das kennt, weiß: Gelenkverschleiß kündigt sich selten laut an – bleibt aber hartnäckig. Genau hier setzt die Veranstaltungsreihe Montags im JoHo an. Das St. Josefs-Hospital Wiesbaden lädt dazu ein, hinter die Kulissen moderner Orthopädie zu blicken und Antworten auf eine der häufigsten Volkskrankheiten zu finden.
Josefs Hospital, kurz gefasst
Montags im JoHo – Hüfte und Knie: Hilfe bei Gelenkverschleiß
Eintritt: frei
Wann: Montag, 18. Mai 2026, ab 18:00 Uhr
Wo: JoHo Wiesbaden, Gebäude A, Konferenzzentrum, Ebene 0, Forum Bernhard von Langenbeck
St. Josefs-Hospital Wiesbaden, Beethovenstraße 20, 65189 Wiesbaden
Wahlweise ist auch eine Online-Teilnahme per Zoom-Meeting möglich, bei dem per Chat individuelle Fragen an die Fachärzte gerichtet werden können: https://kurzelinks.de/9tbq
Wahlweise ist auch eine Online-Teilnahme per Zoom-Meeting möglich, bei dem per Chat individuelle Fragen an die Fachärzte gerichtet werden können: https://kurzelinks.de/9tbq
Präzision mit Maschine – und Erfahrung
Im Rahmen der Veranstaltung „Hüfte und Knie: Hilfe bei Gelenkverschleiß“ steht das Knie im Mittelpunkt. Dr. Philipp Rehbein, Chefarzt der Orthopädie, zeigt, wie sich Technik und ärztliche Erfahrung ergänzen. Statt allein auf Augenmaß zu vertrauen, unterstützt ein roboterassistiertes System die Implantation von Knieprothesen. Der eingesetzte Assistent „Velys“ arbeitet nicht autonom, sondern hilft dabei, jeden Schnitt exakt zu setzen.
Das Ziel: weniger Belastung für das Gewebe, eine passgenaue Prothese und ein möglichst natürlicher Bewegungsablauf. Oder anders gesagt: Die Maschine rechnet – der Arzt entscheidet.
Die Hüfte – ein Gelenk mit Geduld
Während das Knie oft abrupt streikt, verhält sich die Hüfte wie ein leiser Mahner. Oberarzt Arndt Spieker erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, Schmerzen zu lindern. Minimalinvasive Eingriffe können helfen, solange das Gelenk noch mitspielt. Wenn nicht, kommt die Endoprothese ins Spiel – ein künstliches Gelenk, das Beweglichkeit zurückgeben soll.
Das klingt technisch, hat aber ein sehr menschliches Ziel: wieder gehen, stehen, leben, ohne ständig an den nächsten Schmerz zu denken.
Nach der OP beginnt die eigentliche Arbeit
Wer glaubt, mit der Operation sei alles erledigt, irrt. Oberärztin Dr. Stefanie Adolf lenkt den Blick auf die Zeit danach. Mobilisation, Reha, Geduld – all das entscheidet über den Erfolg. Unterstützt werden Patienten dabei sogar digital: Eine eigens entwickelte App begleitet sie Schritt für Schritt durch die Genesung.
Das Smartphone wird so zum kleinen Physiotherapeuten in der Hosentasche.
Fragen stellen, Antworten bekommen
Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Jens Dargel, der gemeinsam mit Rehbein die Klinik leitet. Die Veranstaltung findet im neuen Gebäude A des JoHo statt, der Zugang ist unkompliziert – und auch eine Teilnahme per Zoom möglich. Auch hier können Sie per Chat individuelle Fragen an die Fachärzte richten: https://kurzelinks.de/9tbq.
Wer also schon immer wissen wollte, was im OP wirklich passiert, kann fragen. Und wer bislang dachte, ein neues Knie sei Science-Fiction, merkt schnell: Die Zukunft läuft längst – manchmal sogar besser als zuvor.
Bild – 2026 Programm JoHo
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Südost lesen Sie hier.
Die Internetseite des St. Joseph Hospital Wiesbaden finden www.joho.de
Per Zoom sich der Veranstaltung zuschalten.



Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Autoimmunerkrankungen
Aufatmen: Schweinepest, Entspannung – aber keine Entwarnung
Stadtradeln: Wiesbaden steigt aufs Rad
Telefonsprechstunde gegen Trickbetrug geht weiter
Open-Air-Flohmarkt auf dem Schlachthof-Gelände
Charity Lauf: Kinder erlaufen rund 10.000 Euro 
