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Spatenstich Symbolbild

Bau des Quartiersplatz im Komponistenviertel hat begonnen

Mit dem Spatenstich startet im Komponistenviertel der Bau eines neuen Quartiersplatzes. Zwischen Abeggstraße und Schumannstraße entsteht bis Juni 2026 ein Treffpunkt für alle Generationen – mit Spielangeboten, Grünflächen und Raum für Begegnung im Alltag.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Stunden vor 0

Spatenstich erfolgt, Bau läuft. Bis Juni 2026 entsteht im Komponistenviertel ein Treffpunkt für Spiel, Begegnung und Nachbarschaft.

Vor vier Monaten hat der Magistrat die Umsetzung des neuen Quartiersplatz im Komponistrenviertel beschlossen, und heute am Dienstag (07.04) rückten die Schaufeln an – und mit ihnen eine Idee, die mehr will als nur Pflaster verlegen. An der Kreuzung Abeggstraße/Schumannstraße begann mit dem symbolischen Spatenstich der Bau eines neuen Quartiersplatzes. Er soll nicht nur Fläche füllen, sondern Leben anziehen.

Ein Platz für Begegnung – und Bewegung

Wo bislang eher Durchgang herrschte, entsteht nun ein Ort, der Menschen hält. Die Stadt reagierte damit auf ein spürbares Defizit: Es fehlten wohnortnahe Aufenthaltsorte, es fehlte Raum für spontane Begegnung, für Kinderlachen, für die berühmte Boule-Kugel am Nachmittag.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger griff dabei selbst zum Spaten und formulierte den Anspruch klar: Der Platz soll verbinden, nicht trennen. Er soll Generationen zusammenbringen – vom spielenden Kind bis zum ruhesuchenden Senioren.

Holz, Wiese, Schatten: Planung mit Gefühl für Alltag

Die Planer setzten nicht auf spektakuläre Architektur, sondern auf kluge Details. Eine große Holzskulptur lädt künftig zum Klettern, Balancieren und Verweilen ein. Sitzgelegenheiten und Natursteinquader schaffen Orte für Gespräche – oder für das stille Beobachten des Viertels.

Neue Bäume wachsen heran, spenden Schatten und verbessern das Mikroklima. Ein fest installierter Sonnenschirm ergänzt das Konzept. Dazu kommen Staudenpflanzungen und artenreiche Blumenwiesen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch Insekten anlocken. Der Platz lebt – und er lässt leben.

Finanzierung mit Haltung

Dass aus der Idee ein konkretes Projekt wurde, verdankt sich auch bürgerschaftlichem Engagement. Die Hans + Irene Jade-Stiftung unterstützte das Vorhaben mit 171.000 Euro und trug damit rund die Hälfte der Gesamtkosten von 336.000 Euro.

Ohne diese Spende, so ließ Hinninger durchblicken, hätte das Projekt in dieser Form kaum umgesetzt werden können. Hier zeigt sich, wie Stadtentwicklung funktioniert, wenn öffentliche Hand und private Initiative zusammenarbeiten.

Ein Baustein für mehr Grün im Viertel

Der neue Quartiersplatz bleibt kein Einzelprojekt. Er fügt sich in eine größere Vision ein: eine durchgängige Grünverbindung im Komponistenviertel. Bereits im September 2024 hatte die Stadt mit dem Spielplatz am Hohenloheplatz einen ersten Schritt gesetzt. Nun folgt der nächste.

Bis Ende Juni 2026 soll der neue Platz fertig sein. Dann wird sich zeigen, ob er das hält, was der Spatenstich verspricht: ein Stück Stadt, das Menschen zusammenbringt – ganz ohne große Worte, aber mit viel Leben.

Symbolbild ©2026 Volker Watschounek

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