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Rote Bank, das Zeichen dafür Gewalt gegen Frauen aufzuzeigen.

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Aktionstag: Am 25. November lenkt Wiesbaden den Blick auf ein Thema, bei dem viele wegsehen. „Gewalt gegen Frauen“. Ausstellungen, Filmvorführungen und Aktionen in der Emser Straße zeigen, wie Fachkräfte, Behörden und engagierte Vereine Schutzlücken schließen möchten. Die Stadt nutzt den Tag, um Awareness, Prävention und öffentliche Aufmerksamkeit zu verbinden.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Monaten vor 0

Gewalt gegen Frauen! Faschkräfte der Wiesbadener Gewaltprävention zeigen, wie Hilfsangebote Betroffene Frauen schützen und das Bewusstsein stärken.

Am 25. November erinnert Wiesbaden an den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Bürgermeisterin Christiane Hinninger betont: „Auch wenn wir viele Fortschritte erzielt haben, bleibt der Einsatz gegen Gewalt an Frauen unverzichtbar.“

Hintergrund und Ursprung

Schicksal der Schwestern Mirabal: Mitglieder des Movimiento Revolucionario 14 de Junio in der Dominikanischen Republik wurden 1960 vom Trujillo-Regime ermordet. 1981 riefen Feministinnen Lateinamerikas den 25. November als Gedenktag aus.
Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen wie Terre des Femmes oder Zonta International Veranstaltungen am 25. November. Ziel: Einhaltung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen fördern, Themen wie Zwangsprostitution, häusliche Gewalt, Femizid oder Zwangsheirat thematisieren und Gleichstellung vorantreiben.

Fachkräfte erkennen Schutzlücken, koordinieren Hilfsangebote und schulen Teams in Behörden, Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen. Wissenschaftliche Ansätze und systematische Erfassung von Daten ermöglichen es, bestehende Lücken im Schutz von Frauen und Mädchen gezielt zu schließen.

Fachwissen sichern und Angebote erweitern

Die Kommunale Frauenbeauftragte Saskia Veit-Prang blickt zufrieden auf das Jahr 2025 zurück. Schulungen, Vernetzung über die Istanbul-Konvention und neue Beratungsangebote für Opfer weiblicher Genitalverstümmelung gehören zu den Highlights. Schutzkonzepte in stationären Einrichtungen werden etabliert und der Generationenwechsel in Fachstrukturen aktiv begleitet. Das Ziel: das Wissen der Pionierinnen bewahren und in moderne Präventionskonzepte übertragen.

Rahmenprogramm Wiesbaden 2025

18.–28. November
Ausstellung: „The Pain of Porn“
Ort: Rathaus-Foyer, Schlossplatz 6
Vernissage: 18. November, 16 Uhr
Ziel: Sensibilisierung für Gewalt gegen Frauen; Studierende der Hochschule Rhein-Main zeigen kreative Arbeiten, die Betroffene sichtbar machen.

25. November, 18 Uhr
Filmvorführung: „Ein Tag ohne Frauen“
Ort: Murnau Filmtheater
Anmeldung: events@zonta-wiesbaden.de
Ziel: Film beleuchtet Gewalt gegen Frauen und gesellschaftliche Strukturen.

25. November, ab 18 Uhr
Öffentliche Aktion: Orange erleuchtetes Polizeirevier Kostheim
Ort: Kostheimer Landstraße 36
Highlight: Feierliche Einweihung der Zonta-Bänke
Ziel: Sichtbares Zeichen der Kampagne „Orange Your City“ gegen Gewalt an Frauen.

Ausstellungen, Filme und Aktionen

Mit der Ausstellung Gesichtslos und einem umfangreichen siebenwöchigen Rahmenprogramm rückt Wiesbaden Gewalt in der Sexindustrie in den öffentlichen Fokus. Studierende der Hochschule Rhein-Main zeigen kreative Arbeiten, die Betroffene sichtbar machen.

Zwischen Winterpause und Baustellenlärm wird die Emser Straße zur Bühne der Awareness und Prävention. Durch öffentliche Aktionen, Informationsstände und interaktive Installationen macht die Stadt das Thema dort Gewaltprävention greifbar und sichtbar.

Symbolfoto ©2025 AI / Wiesbaden lebt!

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Mehr über Wiesbaden gewaltfrei.

Erstveröffentlichung: 19.11.2025
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