In der Ringkirche trifft Kunst auf Stadtentwicklung. Kinder, Politik und Visionen formen gemeinsam neue Bilder im Zeichen urbaner Veränderung.
Wiesbaden öffnet den Blick – und hört genauer hin. Am 30. April verwandelt sich die Ringkirche in einen Ort, an dem Ideen wachsen und Perspektiven aufeinandertreffen. Die Veranstaltung „Visuelle Utopien für eine lebenswerte Stadt“ bringt Kunst, Kinder und Politik an einen Tisch – und setzt Impulse, die bleiben.
Auf die Plätze fertig los , kurz gefasst
Podiumsdiskussion – Beteiligungsprojekt des Amtes für Soziale Arbeit
Eintritt: frei
Wann: Donnerstag, 30. April 2026, 17:30 Uhr
Wo: Evangelische Ringkirchengemeinde, Kaiser-Friedrich-Ring 7, 65197 Wiesbaden
Im Zentrum stehen junge Stimmen. Schüler untersuchen ihren Stadtteil, beobachten Wege, Plätze und Verkehr. Sie entwerfen Modelle, fotografieren Räume und formulieren Wünsche. Ihre Arbeiten zeigen nicht nur Kreativität, sondern auch klare Erwartungen: mehr Platz zum Spielen, mehr Grün, weniger Autos. Damit rücken sie Themen ins Licht, die oft übersehen werden.
Kunst als Möglichkeitsraum
Der Künstler Jan Kamensky greift diese Perspektiven auf – und führt sie weiter. Sein Film zeigt, wie sich der Raum rund um die Ringkirche verändern könnte. Er reduziert Verkehr, öffnet Flächen, lässt Bäume wachsen. Seine Bilder wirken ruhig, fast selbstverständlich – und stellen doch die Frage: Warum ist die Stadt noch nicht so?
So entsteht ein Dialog zwischen Vision und Wirklichkeit. Die Bilder fordern heraus, ohne laut zu werden. Sie laden ein, neu zu denken.
Podiumsdiskussion: Stadt im Gespräch
Im Anschluss diskutieren Vertreter aus Politik, Kirche und Stadtentwicklung. Sie reagieren auf die Impulse der Kinder und der Kunst. Sie wägen ab, hinterfragen und suchen Wege, wie Beteiligung stärker wirken kann. Möglich macht dies die World Design Capital 2026. Sie verbindet Projekte, Ideen und Initiativen in der Region – und verleiht auch Wiesbaden neue Aufmerksamkeit.
Ein Projekt mit Wirkung
„Auf die Plätze los“ zeigt, wie Beteiligung gelingt. Kinder gestalten mit, entwickeln Ideen und bringen ihre Sicht ein. Die Stadt reagiert – und nimmt diese Perspektiven ernst. Die Ergebnisse bleiben sichtbar: im WerkRaum in der Langgasse, mitten in der Stadt. Dort setzen sie den Dialog fort – über Monate hinweg
Symbolfoto – ©2026 KI-generiert
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Die Internetseite der Ringkirche finden Sie unter www.ringkirche.de.



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