Im Foyer des Rathauses, Schlossplatz 6, präsentieren von Dienstag, 28. April, bis Samstag, 9. Mai, verschiedene kunstfördernde Träger der Eingliederungshilfe der Landeshauptstadt Wiesbaden eine gemeinsame Kunstausstellung.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Das Rathausfoyer ist montags bis freitags von 7 Uhr bis 18.30 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 15 Uhr geöffnet.
Ziel der Ausstellung ist es, die künstlerische Vielfalt und Ausdruckskraft von Menschen mit Beeinträchtigungen sichtbar zu machen und Einblicke in die kreative Arbeit zu geben, die sonst häufig im Verborgenen bleibt. „Uns ist wichtig, dass wir mit dieser gemeinschaftlichen Ausstellung geschlossen auftreten“, sagt Julia Isterling, die verschiedene Kunstprojekte in Wiesbaden fördert und begleitet.
Die Ausstellung vereint Werke aus unterschiedlichen Einrichtungen und Projekten. Beteiligt sind unter anderem die künstlerische Malgruppe des Wohnverbundes der Werkgemeinschaft Wiesbaden, die offene Kunstwerkstatt von Vitos Rheingau, die Kunstwerkstatt „Eigenart“, das Atelier „Wir können Kunst“ des Facettenwerks, die Gestaltung des Tages der gemeinnützige zu Hause GmbH, die Schreibwerkstatt der Lebenshilfe sowie das offene Atelier von Evim.
Elke Nohles, Kunsttherapeutin der Werkgemeinschaft, unterstreicht die gesellschaftliche Dimension: „Diese Ausstellung macht sichtbar, was oft übersehen wird. Kreativität kennt keine Einschränkungen, aber unsere Gesellschaft kennt noch zu viele Barrieren.“
Ein besonderer Bezug besteht zum inklusiven Kunstprojekt „Touched by Art“, das sich für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Künstlerinnen und Künstlern mit Beeinträchtigungen einsetzt. Alle Träger der Ausstellung sind an dem Projekt beteiligt.
Die Ausstellung ist Teil des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden, die in Kooperation mit den Interessenvertretungen am Dienstag, 5. Mai, im Rathaus stattfindet. Von 15 bis 18 Uhr sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich zu informieren, auszutauschen und ein Zeichen für Inklusion zu setzen.




