Äppelblütefest in Naurod: Vier Tage gibt es keine Durchfahrt. Umleitungen lenken Autos um, und Besucher flanieren entspannt durchs Dorf.
Naruod leitet um. Wenn das Äppelblütefest den Ort belebt, rückt der Verkehr an den Rand. Von Freitag, 8. Mai, bis Montag, 11. Mai, leiten die Verantwortlichen Autos, Busse und Durchreisende um. Wer durchfahren will, muss Umwege in Kauf nehmen – und vielleicht auch ein wenig Geduld.
Weiträumig statt mittendurch
Die Strecke nach Auringen verläuft während des Festes nicht mehr direkt, sondern weiträumig über die B455 und die L3028 bei Bremthal. Damit entzerrt Wiesbadens Vorort den Verkehr und hält den Ortskern frei für Besucher, Stände und flanierende Gäste. Am Ortseingang von Naurod greift dann die nächste Umleitung: Fahrzeuge rollen über die Auringer Straße und die K659 hinein, folgen der Schillerstraße und gelangen schließlich zur Fondetter Straße.
Das Ziel ist klar: weniger Durchgangsverkehr, mehr Raum für Begegnung.
Fußwege bleiben vertraut
Während Autos neue Wege lernen, bleibt für Fußgänger alles beim Alten. Sie bewegen sich wie gewohnt durch Naurod – vorbei an Ständen, Bühnen und vielleicht auch an der einen oder anderen Apfelweinschorle. Das Fest gehört ihnen, zumindest ein Stück weit.
Ein Dorf, das kurz anders tickt
Solche Tage verändern den Rhythmus eines Ortes. Straßen verlieren ihre gewohnte Funktion, Abkürzungen verschwinden, neue Wege entstehen. Doch genau darin liegt der Reiz: Das Äppelblütefest verschiebt den Fokus – weg vom schnellen Durchkommen, hin zum Bleiben.
Fotos ©2023 Volker Watschounek
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Weitere Informationen zum Äppelblütenfest finden Sie unter www.äppelblütefest-naurod.de.
Erstveröffentlichung: 27.04.2026


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