Mit der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ wirbt die Landesregierung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen für mehr Toleranz und Respekt im Alltag. Ein wichtiger Teil ist dabei ein fairer Umgang im Sport.

Die Stellvertretende Sprecherin der Hessischen Landesregierung, Elke Cezanne, hat gemeinsam mit der mehrfachen Deutschen Meisterin, Europa- und Vizeweltmeisterin sowie Olympiateilnehmerin im Schwimmen, Annika Mehlhorn, die Programmhöhepunkte des Sporttags am 6. Mai in Rotenburg vorgestellt. Der Sporttag bildet die Auftaktveranstaltung der Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Regierungspräsidiums Gießen für die sportliche Seite der Initiative.

„Die Hessische Landesregierung hat das Jahr 2017 zum ‚Jahr des Respekts‘ ausgerufen. Ein wichtiger Gesellschaftsbereich, der auf ein funktionierendes Miteinander, Regeln und Fairness angewiesen ist, ist der Sport“ – stellv. Elke Cezanne, Sprecherin der Hessischen Landesregierung

Um den Respekt im sportlichen Wettbewerb zu fördern, in den Fokus zu stellen, würde die Landesregierung zusammen mit anderen Institutionen, prominenten Sportlern und vielen Aktiven aus unterschiedlichen Sportarten eine bunte Mischung aus sportlichen Aktivitäten und Informationen planen, so die Sprechrin weiter. „Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Sozialminister Stefan Grüttner werden dabei ihre Erfahrungen mit Respekt im Sport kundtun.“

Diskussionsrunde mit erfahrenen Sportlern

In einer Diskussionsrunde wird Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit Fußballtrainerlegende Dragoslav Stepanović, der frisch gebackenen Weltmeisterin in der 4x100m-Sprintstaffel Lisa Mayer, Fußball-Schiedsrichter Abdelkader Boulghalegh und dem Kickboxweltmeister von 2014, Atila Tuluk, über das Thema „Was bedeutet Respekt für mich und was hat Respekt mit Integration zu tun?“ beraten und von ihren Erfahrungen berichten.

 „Im Sport sind Herkunft oder Status unwichtig – es zählen Kameradschaftlichkeit, Einsatz und Teamgeist. Das Gemeinschaftsgefühl, der faire Umgang miteinander und das Einhalten von Spielregeln sind Erfahrungen, die im Sport und in vielen anderen Bereichen des Lebens weiterhelfen.“ – Elke Cezanne, stellv. Sprecherin der Hessischen Landesregierung

Das Programm bietet zudem verschiedene sportliche Tätigkeiten an: Beispielsweise präsentieren die Bundesliga-Basketballerinnen des TC Marburg mit den Volleyballern der TG Rotenburg, wie in ihren Sportarten ein respektvoller Umgang funktioniert und Regeln eingehalten werden. Gleiches zeigt Kickboxer Tuluk in einer Trainingseinheit. Als Höhepunkt wird ein Fußballspiel zwischen dem „Team Refugees Rotenburg“ der Erstaufnahmeeinrichtung gegen eine Hessenauswahl von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. ausgetragen. Der Spielball wird zum Anpfiff von Olympia-Bronzemedaillengewinner im Reck, Eberhard Gienger, und Schwimmerin Annika Mehlhorn per Fallschirmtandemsprung eingeflogen. Zum Abschluss wird Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich in einer Siegerehrung die erfolgreichsten Sportler auszeichnen.

Hintergrund

Im 2017 ausgerufenen „Jahr des Respekts“ wirbt die Landesregierung für Toleranz und Hilfsbereitschaft im Alltag, Rücksichtnahme im Verkehr, Fairness im Sport, Respekt in den sozialen Medien, vor Polizei, Rettungskräften und Ehrenamtlichen sowie bei der Integration von Flüchtlingen. Mit der Kampagne soll in einem rauer werdenden Klima in der Gesellschaft eine klare Haltung entgegensetzt und für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander geworben werden.,

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