Rund 3000 Menschen werden jede Woche von der Tafel mit Lebensmitteln versorgt. 200 Ehrenamtliche sorgen für den Betrieb: Abholen der Lebensmittel, Sortieren, Verpacken und Ausgabe für die Wiesbadener Tafel.

Mit 6000 Euro unterstützt die Zehn-Prozent-Aktion die gemeinnützige Initiative. Das Geld stammt aus der Spendenrunde des vergangenen Jahres. Die Spendeneinnahmen haben unser Spendenziel übertroffen, erklärt Pfarrerin Bea Ackermann, Vorsitzende der Zehn-Prozent-Aktion. Deswegen freuen wir uns, dass wir davon jetzt die Tafel – ein so wichtiges und tolles soziales Projekt hier vor Ort in Wiesbaden – unterstützen können.

„Das Geld können wir gerade jetzt sehr gut gebrauchen.“ – Ruth Friedrich-Wurzel, Vorsitzende der Wiesbadener Tafe

Da sich die Tafel ausschließlich über Spenden finanziert, ist die Freude bei den Ehrenamtlichen groß: Wir können das Geld sehr gut gebrauchen, so Ruth Friedrich-Wurzel, Vorsitzende der Wiesbadener Tafel. Corona-bedingt ist bei der Tafel seit einigen Monaten vieles aufwendiger geworden: Normalerweise können sich die Kunden im Ausgaberaum der Tafel im Stephanuszentrum am Elsässer Platz selbst bedienen. Das ist aus hygienischen Gründen aber nicht möglich. Also verpacken Ehrenamtliche die Lebensmittel vorher in Tüten. Das braucht natürlich mehr Zeit und mehr Helferinnen und Helfer, so Friedrich-Wurzel.

„Lebensmittel davor zu bewahren, dass sie weggeschmissen werden und gleichzeitig Bedürftige unterstützen – das ist großartig.“ – Pfarrerin Bea Ackermann

Einen Rückgang an Lebensmittelspenden erlebt das Team der Tafel zum Glück nicht. Im Gegenteil, die Lager sind voll. Was wir alleine von den Bäckereien gespendet bekommen – das sind irre Mengen, berichtet Friedrich-Wurzel. Versorgt werden nicht nur die Menschen, die zur Ausgabe kommen, sondern auch Menschen in sozialen Einrichtungen wie der Teestube, dem Frauenhaus oder dem Männerwohnheim.

Hintergrund

Die Zehn-Prozent-Aktion ist ein Spendenprojekt des Evangelischen Dekanats Wiesbaden, das sich auf die biblischen Weisung Gottes bezieht, den „zehnten Teil“ dessen, was man besitzt, den Armen zu geben. Bis zum 31. März 2021 werden 381 spendenwillige Menschen gesucht, die zehn Prozent ihres Taschengeldes, Einkommens, der Rente oder des Urlaubsgeldes spenden. Dabei kommt es nicht auf die Höhe der Spende an. Wenn das gelingt, wird ein anonymer Großspender, der sogenannte Mister-Zehn-Prozent, 40.000 Euro hinzugeben. Das Geld fließt in soziale Projekte rund um den Globus und in ein Projekt vor Ort.

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Die offizielle Internetseite der Wiesbadener Tafel finden Sie unter tafel-wiesbaden.de.

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