Wie kann ich mich auf einen Krankenhaus-Aufenthalt vorbereiten? Welche Hilfen stehen mir nach der Entlassung zur Verfügung?

Diese und andere Fragen standen bei der Bürgerveranstaltung „Krankenhaus-Aufnahme und –Entlassung – Was muss ich wissen?“ im Fokus. Das Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden und das Hessische Gesundheitsministerium luden gemeinsam zu der Veranstaltung ein, die mit Beteiligung der Akutkliniken St. Josefs Hospital Wiesbaden, Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken und Asklepios Paulinen Klinik, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der Abteilung Altenarbeit im Amt für Soziale Arbeit, der Betreuungsbehörde und des Pflegestützpunktes Informationen rund um die Themen Krankenhausvorbereitung bis hin zur Nachsorge zum Inhalt hatte.

„Gerade älteren Menschen, ihren Angehörigen und Nachbarn ist es wichtig, zu wissen, an wen sie sich im Krankenhaus und zu Hause wenden können, wenn es darum geht, ihre Versorgung zu sichern.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Nach der Eröffnung und Grußworten von Sozialdezernent Christoph Manjura und Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel vom Hessischen Gesundheitsministerium wurde in kurzen Vorträgen die Arbeit der Krankenhaussozialdienste vorgestellt. Die Beratungsstellen für Selbständiges Leben im Alter informierten über Möglichkeiten der Unterstützung nach dem Krankenhausaufenthalt. Wo notärztliche Versorgung und Rettungsdienst ihre Schwerpunkte haben, wurde von Dr. Christian Sommerfeld, Facharzt für Allgemeinmedizin, dargestellt. Die besonderen Möglichkeiten der altersmedizinischen Versorgung im Krankenhaus standen im Mittelpunkt des Beitrages von Dr. Bahrmann.

„Damit die Versorgung zu Hause klappt, müssen Krankenhaus, Hausärztliche Praxen, ambulante Pflegdienste, aber auch die Beratungsstellen für Selbständiges Leben im Alter ihre speziellen Kompetenzen einbringen.“ – Christoph Manjura

Christoph Manjura verwies während der Veranstaltung auch auf die Arbeit im Wiesbadener Netzwerk für geriatrische Rehabilitation und führt weiter aus, dass jeder seine speziellen Kompetenzen einbringen muss. „Ich bin dem Hessischen Gesundheitsministerium dankbar, dass sie uns dabei unterstützen, diese wichtige Netzwerkarbeit im Sinne der alten Menschen unserer Stadt so auszugestalten, dass die verschiedenen Leistungen gut ineinander greifen.“

„Mit dem Landesprogramm `Regionale Gesundheitsnetze‘ werden solche sektorenübergreifenden Diskussionsprozesse und Arbeitsweisen regional angestoßen und implementiert.“ – Dr. Wolfgang Dippel

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel griff diesen Aspekt auf und betonte „Mit dem GeReNet hat die Stadt Wiesbaden vorbildhafte Strukturen für eine sektorenübergreifende Versorgung von älteren Menschen geschaffen. Auf dieser Basis baut das vom Land geförderte Modellprojekt auf, in dem nicht nur die ambulante und stationäre medizinische Versorgung, sondern auch die an der Versorgung älterer Menschen ganz wesentlich beteiligten Bereiche Pflege, soziale Betreuung und Beratung in die sektorenübergreifende Zusammenarbeit einbezogen werden.

Die Landesregierung stellt hierfür in den Jahren 2014 bis 2018 insgesamt über 3 Mio. Euro zur Verfügung. Wir möchten, dass durch sektorenübergreifende Kooperationen die wohnortnahe gesundheitliche Versorgung gestärkt wird,“ so Dippel weiter.

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