Die Rhine River Rhinos überzeugen in München mit einer guten Leistung als Team und einer hohen Trefferquote aus dem Feld.

Mit ihrem Erfolg in München festigen Wiesbadens Dickhäuter den vierten Tabellenrang, der am Ende der Saison die Qualifikation für die Play-offs bedeutet. Bis es soweit ist, stehen noch ein paar Pflichtspiele auf dem Programm.

Spielanalyse

Insbesondere der Zusammenhalt auf dem Parkett sowie das nahtlose Einfügen der Bankspieler in die laufende Partie, trugen ihren Teil dazu bei, dass die Wiesbadener nach einer zehnminütigen Aufwärmphase im ersten Spielabschnitt (16:21), zu einer geschlossenen Einheit zusammenwuchsen.

„Unser Trainer hat sehr gut und taktisch rotiert. Er hat immer den richtigen Wechsel vorgenommen. Unser harter Kampf über vierzig Minuten wurde belohnt.“  – Mirko Korder, Manager Rhine River Rhinos

Wie schon in den zurückliegenden Partien gegen Hannover oder auch in weiten Teilen des Spiels gegen Hamburg, fungierten die Hessen als echtes Kollektiv, das sich an die Anweisungen des Trainers hielt und dessen Strategie auf dem Court umsetzte. Neben dem Matchplan, waren es auch die Wechsel, die funktionierten und keinen Bruch im Spiel der Gäste entstehen ließen. Eine Beobachtung, die nach dem Schlusspfiff auch vom Manager der Dickhäuter, Mirko Korder, geteilt wurde.

„Das war ein wichtiger Punktgewinn, der unsere Play-off-Ambitionen untermauert.“  – Mirko Korder, Manager Rhine River Rhinos

Brauchte der Motor der Rheinstädter im ersten Viertel nur wenige Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen (14:4 | 4. Spielminute), fing er bis zum Viertelende an zu stottern (16:21). Die kurze Schwächephase legten die Rhinos jedoch im zweiten Spielabschnitt in Windeseile ab. Innerhalb von eineinhalb Minuten fanden die Gäste durch zwei erfolgreiche Dreipunktwürfe von Jim Palmer nicht nur den Anschluss an die Bajuwaren (23:24), sondern übernahmen auch langsam das Zepter an der Säbener Straße, so dass es mit einer hauchdünnen 40:39-Führung in die Halbzeit ging.

„Es war schön zu sehen, dass die Strategie, die ich mir vor dem Match zurecht gelegt hatte, auch aufging. Insbesondere den Münchner Center, Florian Mach, hatten wir gut unter Kontrolle.“ – Trainer Marco Hopp

Auch nach dem Pausentee hielt sich das hessische Kollektiv an die Marschroute des B-Lizenz-Inhabers. Egal wer für die Rhinos auf dem Feld stand, ein Bruch im Spiel entstand nicht. Tommie Lee Gray wirbelte, Jim Palmer zog die Fäden im Spielaufbau, André Hopp traf seine Würfe, Marina Mohnen war auf den Punkt präsent, Matthias Güntner zeigte sich als Fels in der Brandung und Lukas Jung nutzte seine Minuten, um Selbstvertrauen zu tanken und wichtige Impulse zu liefern. Neben der geschlossenen Teamleistung, die die Rhinos nach drei Vierteln auf 60:53 davonziehen ließ, bildeten eine sagenhafte Trefferquote aus dem Feld sowie ein sicheres Händchen von jenseits der Dreipunktelinie die Eckpfeiler des Erfolgs.

„Unsere Offensive in der ersten Halbzeit konnte sich mit 40 Punkten mehr als sehen lassen.“ – Jim Palmer

Zwar konnten die Iguanas im finalen Abschnitt den Abstand auf die Kurstädter nochmal auf 64:67 verkürzen, jedoch zeigten sich die Hessen unbeeindruckt und selbstsicher, so dass Amacher, Malsy & Co. die Partie nach vierzig gespielten Minuten mit 76:67 für sich entscheiden konnten.


Statistik

Viertelergebnisse – 16:21 | 24:18 | 20:14 | 15:14

Scorer: Hopp (20), Güntner (15), Palmer, Amacher, Gray (jeweils 11), Mohnen (6), Malsy (1) ∆

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