Breckenheim, Biebrich, Mitte – 15 heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume, herumfliegende Dachziegel, ein Fahnenmast sowie ein gekipptes Baugerüst: Das ist Wiesbadens Bilanz der ersten Herbst-Sturmböen.

Das Sturmtief Ignaz zieht über Hessen hinweg. In Wiesbaden hat sich die Lage weitgehend beruhigt. Die Zahl der seit den Morgenstunden gemeldeten Unglücksfälle ist abgearbeitet. Wiesbadens Freiwillige Feuerwehren und Berufsfeuerwehr mussten am im gesamten Stadtgebiet gleich mehrfach ausrücken um Straßen von Ästen oder ganzen Bäumen zu befreien oder etwa in der Bertramstraße Dächer zu sichern und Dachziegel einzusammeln. Allein zwei Stunden dauerte etwa ein Einsatz in der Parkstraße, wo zwei Fahrzeuge unter einem Baum begraben wurden (Bild oben). Gemeldet wurde außerdem ein Fahnenmast auf dem Parkplatz des Globus Marktes in Nordenstadt, der umzukippen drohte. Für Aufsehen sorgte auch ein umgestürztes Baugerüst.

Friedhöfe und Parks gesperrt

Klar das damit jegliche Spaziergänge in der Natur nur unter Vorsicht zu genießen sind. Das Grünflächenamt der Stadt hat nicht lange gewartet und vorsorglich für heute, 21. Oktober, den Kurpark, den Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, das Freizeitgelände „Alter Friedhof“ und alle Wiesbadener Friedhöfe der Stadt aufgrund der starken Sturmböen für Besucher geschlossen – respektive gar nicht erst geöffnet.

Absgesagt

Außerdem wurden für den heutigen Tag alle Bestattungen im Bestattungswald Terra Levis abgesagt. Terminierte Beisetzungen und Trauerfeiern auf den übrigen Friedhöfen finden wie geplant statt. Bis einschließlich Sonntag, 24. Oktober, sollten Wälder aufgrund eines Verletzungsrisikos durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume gemieden werden.

Foto oben ©2021 Volker Watschounek

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