Das Museum Reinhard Ernst kennt man aus de Medien. Im Museum Wiesbaden oder dem Stadtmuseum am Markt waren Sie vielleicht. Aber das Dialogmuseum? Das Klingspor Museum? Eine Region will als Kulturregion vom miteinander profitieren.

Die Kulturregion FrankfurtRheinMain gibt es seit 2005. Seit dem fördert sie die interkommunale Zusammenarbeit. Als 54ste Stadt ist Wiesbaden Anfang des Jahres als vollwertiges Mitglied die gemeinnützige Gesellschaft beigetreten, sodass Wiesbaden jetzt auch seine vielfältigen Kulturangebote in die Programme und Projekte der Region mit einbringen kann.

Win Win Situation

Wiesbaden streut seine kulturellen Angebote weiter. Die Kulturregion hilft die Angebote vor Ort mit Museen, Bühnen, Parks und Gärten bis zu Orten der Industriekultur bekannter zu machen. Gleichzeitig gewinnt die KulturRegion in der hessischen Kulturlandschaft durch die Teilnahme der Landeshauptstadt weiter an Bedeutung. Mit dem Beitritt Wiesbadens rücken auch KulturRegion und Kulturfonds Frankfurt RheinMain enger zusammen. Die Kulturschätze Wiesbadens bereichern bereits das druckfrisch vorliegende Museumsheft Museen & Sonderausstellungen 2023 sowie die kommende Neuauflage der Parkporträts.

Das Jahr 2023 steht bei der KulturRegion unter dem Fokusthema Wasser: Sowohl im GartenRheinMain-Veranstaltungsprogramm als auch bei den 21. Tagen der Industriekultur Rhein-Main werden Wert und Umgang mit dieser wichtigen Ressource beleuchtet.

Reichweite streuen

Anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz der KulturRegion im Museum Wiesbaden, wo noch das ganze Jahr über die Ausstellung Vom Wert des Wassers zu sehen ist, erklärte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende die Bedeutung des Beitritts Wiesbadens in die KulturRegion. Es sei schön, zu sehen, wenn aus einem solchen Zusammenschluss in der Region mehr werde als die Summe der einzelnen Teile.

„Durch die Teilnahme an den Projekten machen wir unsere Kulturangebote in der ganzen Metropolregion bekannt. Und die KulturRegion erhält durch die erweiterte Angebotspalette, wie etwa die Ausstellung ‚Vom Wert des Wassers‘, ihrerseits einen Bedeutungszuwachs in der regionalen und hessischen Kulturlandschaft.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion und Landrat des Kreises Groß-Gerau, freut sich, dass der Beitritt Wiesbadens das Kulturnetzwerk komplettiert. Mit dem Beitritt von Wiesbaden gelinge der gemeinnützigen Gesellschaft ein wichtiger Lückenschluss. Wiesbaden sei schließlich territorial das Bindeglied zwischen Rheingau-Taunus-Kreis, Main-Taunus-Kreis sowie dem Kreis Groß-Gerau.

„Inhaltlich ist Wiesbaden eine wichtige neue Stimme, bringt großes Know-how und kulturelle Vielfalt in unser interkommunales Netzwerk ein und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Kulturprofils der Rhein-Main-Region.“ – Thomas Will

Die KulturRegion arbeitet Hand-in-Hand mit unzähligen Akteuren aus Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, was maßgeblich zum Zusammenhalt in der Region und der regionalen Identität beiträgt. Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt, verspricht sich durch dieses große Netzwerk die gemeinschaftliche Arbeitsweise mit Kulturakteure in der gesamten Region. Dem Austausch über erfolgreiche Projekte misst er einen hohen Mehrwert. So sagte er auf der Pressekonferenz, dass alle Beteiligten am vorhandenen Know-how gegenseitig lernen und profitieren

„Die Landeshauptstadt hat in jeder Hinsicht mit einer herausragenden örtlichen Kulturvielfalt mit Museen, Galerien, Bühnen, Musikstätten, Gärten und Parks und Industriekultur viel beizutragen.“ – Axel Imholz

Dr. Ina Hartwig, Aufsichtsratsvorsitzende der KulturRegion und Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, würdigte das nun noch engere Zusammenrücken der KulturRegion mit dem Kulturfonds. Wiesbaden sei seit Anbeginn Gesellschafter des Kulturfonds. Das erleichtert die Zusammenarbeit. Beide regionalen Gesellschaften würden sich wechselseitig ergänzen.

„Wie gut die beiden Gesellschaften sich ergänzen, werden wir zum Beispiel in diesem Jahr bei ‚Starke Stücke Festival‘ zeigen, – bei dem im Rahmen einer Kooperation mit dem Kulturfonds zum ersten Mal zusätzliche Gastspiele gefördert und neue Spielstätten gewonnen werden können.”Dr. Ina Hartwig

Auch Sabine von Bebenburg, Geschäftsführerin der KulturRegion, freut sich über die durch Wiesbadens Kulturschätze erweiterte Angebotspalette: De Landeshauptstadt wirke ab sofort maßgeblich mit Beiträgen an den Projekten der Kulturregion mit. Von Bebenburg freue sich dadurch auf viele interessante Veranstaltungen und neue bedeutende Kulturorte, die an die bestehenden Angebote anknüpfen und besonders die Auseinandersetzung mit dem Jahresthema Wasser bereichern würden.

Bild oben ©2023 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Kulturregion RheinMainFrankfurt finden Sie unter www.krfrm.de.

 

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